Erstellt am 26. Januar 2016, 04:38

von Stefan Berndl

Segen, aber auch Fluch. Stefan Berndl über die Zukunft des Langenloiser Tischtennisklubs.

Nun ist es also passiert. Der Langenloiser Tischtennisklub zieht sein Team aus der Landesliga ab. Das Kamptaler Quartett konnte die gesamte Hinrunde hinweg nicht in Bestbesetzung antreten. Eine Besserung war nicht in Sicht. Anstatt um die Rückkehr in die 2. Bundesliga zu kämpfen, wird man sich nun im Herbst in der 2. Landesliga wiederfinden. Die Topspieler des Klubs sind bis dahin zum Zuschauen verdammt.

Sportlich ein schwerer Schlag für Langenlois. Zumal besagte Personalprobleme nicht nur in der Landesliga zu sehen waren. Hier erweist sich die Vielzahl an Teams nicht nur als Segen, sondern auch als Fluch. Acht Mannschaften erscheinen auf den ersten Blick zwar durchaus beeindruckend, doch auf den zweiten zeigt sich hier mehr Quantität als Qualität.

Das Problem: Es mangelt zunehmend an Ersatzleuten. Fehlt einer der Stammspieler, fällt es schwer, diese Lücke zu schließen. Das rächte sich nun auch in der Landesliga. Die Kamptaler stehen damit vor einem Dilemma: Einerseits will man allen Akteuren die Chance geben zu spielen, auf der anderen Seite führt genau dies zu Personalproblemen. Eine Verringerung der Mannschaften würde hier wohl Abhilfe schaffen. Vor allem, wenn man ein Schicksal, wie jenes in der Landesliga, in Zukunft verhindern will.