Droß

Erstellt am 04. April 2017, 02:44

von Stefan Berndl

Das Schlusslicht unter Siegzwang. Stefan Berndl über den Droßer Abstiegskampf in der 1. Klasse Nordwest-Mitte.

Neues Jahr, neues Glück. So heißt es zumindest. Glück, das die Droßer zu Beginn der Frühjahrssaison mit Sicherheit nicht hatten. Zwei Spiele, zwei Niederlagen. Der Abstand auf die unmittelbare Konkurrenz wurde nicht kleiner, sondern sogar größer. Da hilft es auch nichts, dass die ersten beiden Gegner Sitzenberg und Traismauer hießen. Die Droßer hätten nur überraschen können.

Aber mittlerweile sind Punkte einfach bitter notwendig. Auch gegen solche Hochkaräter. Denn mit acht Punkten Rückstand auf den vermutlich rettenden zwölften Platz benötigt es bereits ein kleines Wunder, um den Klassenerhalt noch zu schaffen. In der aktuellen Situation gibt es für das Team von Georg Wagner ohnehin keinen leichten Gegner, keinen geschenkten Punkt.

Nun wartet das Heimspiel gegen Straning. „Ein Sieg ist Pflicht“, weiß auch der Droßer Sektionsleiter Michael Pemmer. Nach gerade einmal sieben Punkten aus 15 Saisonspielen leichter gesagt als getan. Noch dazu müssen die Droßer ohne Abwehrstütze Branislav Hamar und Kapitän Alexander Weber auskommen. Wenn es nicht läuft, kommt Pech auch noch dazu. Als Ausrede darf das freilich nicht gelten. Wenn Droß seine Chance auf den Klassenerhalt aufrecht erhalten will, muss gegen Straning ein Sieg her. Neues Spiel, neues Glück ...