Droß

Erstellt am 25. April 2017, 02:32

von Stefan Berndl

Ein Derby als Droßer Endspiel. Stefan Berndl über die letzte Chance der Droßer, den Klassenerhalt zu wahren.

Der vierte Trainerwechsel in den vergangenen eineinhalb Jahren, den Abstieg vor Augen. Droß steht bereits mit einem Fuß in der Tür zur 2. Klasse Wachau. Noch lebt die Hoffnung auf den Klassenerhalt, aus eigener Kraft ist dieser aber nur noch schwer schaffbar. Man ist in großem Maße auf fremde Hilfe angewiesen. Und klar ist: Am kommenden Sonntag muss gegen Furth ein Sieg her. Ansonsten ist der Abstieg wohl ein für allemal besiegelt. Dann werden sich wohl auch die größten Optimisten mit der Rückkehr in die 2. Klasse abfinden müssen.

Doch es geht nicht nur für Droß ums Überleben. Auch Furth ist noch lange nicht aus dem Schneider. Daran ändert auch der erste Sieg seit zehn Spielen ohne vollen Erfolg nichts. Denn die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass zwei Teams die Reise nach unten antreten müssen. Und für den Kremser Bezirk sieht es hier im Moment ganz düster aus. Von aktuell vier heimischen Teams könnten am Ende der Saison nur noch zwei übrig bleiben. Sowohl Droß als auch Furth sind daher zum Siegen verdammt.

Erstere auf jeden Fall. Denn schaffen die Droßer keinen Heimsieg, „ist die Lok abgefahren“, weiß auch Neo-Trainer Stefan Karl. Und zwar Volldampf in Richtung 2. Klasse Wachau.