Spitz

Erstellt am 18. Juli 2017, 02:29

von Stefan Berndl

Ein Neustart mit Nachspiel. Stefan Berndl über den überraschenden Trainerwechsel in Spitz.

Alles neu: So lautete das Motto in Spitz, als der alte Vorstand vor wenigen Wochen abgelöst wurde und ein jüngeres Team die Aufgaben übernahm. Ein Generationswechsel, der bei jedem Verein früher oder später einmal Thema wird. Der neue Obmann, Andreas Pfister, betonte auch, dass es „kein böses Blut“ gegeben habe.

Ganz anders verhält es sich hingegen auf der Trainerposi tion: Denn es kam überraschend, dass den geplanten Veränderungen auch Coach Thomas Höllmüller zum Opfer fiel. Und während sich Pfister bezüglich der Gründe bedeckt hält, will sich der geschasste Höllmüller nicht kampflos geschlagen geben. Auch und vor allem der Zeitpunkt der Entlassung sorgt für Unmut. Höllmüller will sogar rechtliche Schritte einleiten. Die von ihm geschilderten Abläufe werfen kein gutes Bild auf den frisch im Amt befindlichen Vorstand.

Die Spitzer haben mit dem Trainerwechsel einen Monat vor dem Saisonstart eine Baustelle aufgetan, die eigentlich nicht nötig gewesen wäre. Denn sportlich gab es in der letzten Spielzeit nicht viel zu bemängeln.

Dass nun ausgerechnet Höllmüllers „Co“ Visar Bacaliu das Traineramt übernimmt, passt in diesem Sinne eigentlich nur bedingt zum ausgerufenen „Neustart“.