Erstellt am 11. April 2017, 02:58

von Wolfgang Wallner

Gekommen, um zu bleiben. Wolfgang Wallner über Krems an der Ligaspitze.

Nun ist zusammen, was zusammengehört: Krems liegt an der Ligaspitze. Wer den härtesten Konkurrenten im direkten Duell so abfertigt, wie das der KSC am Freitag geschafft hat, darf sich ein bisschen freuen. Muss aber rasch zur Tagesordnung übergehen. Denn mehr als ein erster Schritt ist der Sprung auf Platz eins nicht.

Krems ist gekommen, um zu bleiben. Nur wenn die Jusits-Elf auch am Saisonende von Platz eins lacht, hat sich der Kraftakt gegen Leobendorf auch gelohnt. Auch die lange „regionalliga lose“ Zeit im Sepp-Doll-Stadion hätte ein Ende. Darauf arbeiten alle hin beim KSC. Und Trainer Kurt Jusits wird schon dafür sorgen, dass kein Kicker die Bodenhaftung verliert.

Fünf Frühjahrssiege und nur drei Gegentreffer in der Rückrunde sind jedenfalls kein Zufall. Krems hat die Qualität, um das Ostliga-Comeback zu schaffen. Der Auftritt gegen Herbstmeister Leobendorf sollte jetzt auch noch das nötige Selbstvertrauen gebracht haben. Tritt der KSC aggressiv und dominant auf, kann ihn – vor allem vor den heimischen Fans – kein Landesligist stoppen.

Eine wertvolle Erkenntnis. Aber auch eine, die nur dann zählt, wenn sie die Kicker auch am Platz umsetzen. Spieltag für Spieltag. Bis der Titel feststeht. Erst dann darf die „echte“ Party steigen …