Erstellt am 24. Mai 2016, 04:04

von Thomas Werth

Verzögerung ist große Chance. Thomas Werth über den verspäteten Baubeginn am Südtirolerplatz.

Vermutet wurde es ja schon länger, nun ist es auch offiziell: Der Südtirolerplatz wird erst später erneuert, mit dem Bau kann erst frühestens nach dem Wachauer Volksfest im kommenden Jahr begonnen werden.

Die noch immer fehlende Baugenehmigung macht es unmöglich, rechtzeitig bis zum August 2017 fertig zu sein – dies wäre aber notwendig, um ein Verkehrschaos in der Zeit des Volksfestes zu vermeiden.

Wahrscheinlicher ist überhaupt erst ein Baustart 2018, schließlich ist dann auch die Gemeinderatswahl im Oktober 2017 geschlagen, in der das Projekt – den bisherigen Erfahrungen zufolge – zum politischen Spielball werden würde.

Die Zeit bis dahin kann vor allem dafür genutzt werden, das Verhältnis zwischen Bauwerber und Anrainer zu kitten. Investor Othmar Seidl hat bereits angekündigt, für Adaptierungsvorschläge offen zu sein, der Pessimismus der Interessensgemeinschaft „Ensemble Südtirolerplatz“ ist nach einem längeren Gespräch auch deutlich abgeflacht. Somit ist die Verzögerung wohl das beste, was dem Projekt passieren konnte.

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