Erstellt am 08. März 2016, 03:24

von Stefan Berndl

Wenn Leistung honoriert wird. Stefan Berndl über die Kremser Sportakrobaten und das neu initiierte Leistungszentrum.

Ein Leistungszentrum der Sportakrobatik. Das erste seiner Art in Österreich. In Krems ist es - sportübergreifend - bereits das sechste. Was auf den ersten Blick überraschen mag, macht auf den zweiten durchaus Sinn. Denn die heimischen Akrobaten sind abseits des Breitensports – wie Fußball oder Handball – absolute Leistungsträger im Bezirk.

Aber auch national. Nicht umsonst sind die Staatsmeisterschaften stets in Kremser Hand. Nicht umsonst stammen 14 der 23 Kadermitglieder des Nationalteams aus der Wachau. Die jungen Sportlerinnen bringen ihre Leistung, und das konstant.

Dass Krems nun also auch offiziell als so etwas wie die Hochburg der heimischen Sportakrobatik anerkannt wird, ist daher nur logisch. Und eine Bestätigung für die jahrelange gute Arbeit. Umso wichtiger ist es für den Verein, dass ihm die Stadt Krems dabei den Rücken stärkt. Nicht selbstverständlich für einen Sport, der noch verhältnismäßig jung und nicht einmal olympisch ist.

Eine Randsportart par excellence also. Dass man aber dennoch erfolgreich sein kann, zeigen die heimischen Akrobaten Jahr für Jahr. Das wird nun honoriert. Gut für die Union Sportakrobatik Krems, aber auch gut für all die anderen kleinen Vereine im Bezirk. Denn diesen wird deutlich gezeigt, dass sich Leistung und Einsatz bezahlt machen.