Erstellt am 16. Februar 2016, 00:49

von Florian Braunauer

Wenn sich eine Tür schließt .... Florian Braunauer über den Unterschied, den ein Blickwinkel ausmachen kann. Neue Offensive, neues Glück. So oder so ähnlich muss die Devise des Kremser SC für die Rückrunde lauten.

Die Abgänge von Miro Slavov, Robert Fekete und Patrick Hackl hinterließen ein enormes Loch in der Kremser Offensive. Aber wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich die nächste. So haben nun Perspektivspieler wie Stefan Nestler oder Simon Temper die Chance zu zeigen, was sie sich vom Knipserduo Fekete&Slavov abgeschaut haben. Aber auch die Ersatzmänner scheinen sich in der Wachau schnell eingelebt zu haben. Jan Schulmeister netzte gleich im ersten Spiel für seinen neuen Verein, Daniel Kogler traf im zweiten Spiel.

Es gibt momentan also nur eines, was man im Kremser-Sepp-Doll-Stadion nicht darf: Dem abgewanderten Offensivduo nachweinen. Denn mit Daniel Kogler und Jan Schulmeister hat der KSC zwei Verstärkungen bekommen, die sich zwar noch beweisen müssen, allerdings auch schon jetzt viel für die Rückrunde versprechen. Die Flexibilität, die Coach Stefan Kogler in der Hinrunde forderte, kann er im Frühling perfektionieren.

Eines steht fest: Ein Kader alleine gewinnt keine Meisterschaft. Wie es die Kremser angehen wird sich also wesentlich darauf auswirken, wer am Ende die Nase vorn hat.