Erstellt am 12. April 2016, 01:14

von Stefan Berndl

Zwischen Genie und Wahnsinn. Stefan Berndl über die fehlende Konstanz bei den heimischen Klubs in der 1. Klasse.

Wenn das Kremser Quartett in der 1. Klasse Nordwest-Mitte eines gemeinsam hat, dann ist es die Tatsache, dass man sich in dieser Saison stets zwischen Genie und Wahnsinn bewegt. Das bewies einmal mehr der 3:1-Erfolg der Further in St. Bernhard. Der Tabellenführer wird im eigenen Stadion abserviert. Was dazu führt, dass auch die Meisterschaft weiter spannend bleibt.

Noch mehr zeigt es aber, welche Spannweite das Leistungsvermögen der heimischen Klubs hat. Im Falle Furths: Erst bittere Niederlagen gegen Hollenburg und Weitersfeld und nun die Überraschung gegen den Leader. Bei Hollenburg, Hadersdorf und Droß verhält es sich ähnlich. Auch da fehlt die nötige Konstanz. Zumindest die Hollenburger befinden sich nach der Talfahrt im Herbst nun im Höhenflug. Wie lange dieser anhält, ist aber wohl nur noch eine Frage der Zeit.

Auch Furth darf sich nicht zu sicher sein. Zwar hat das Team mit dem Erfolg in St. Bernhard bewiesen, was möglich ist, das Ergebnis ist aber dennoch als Ausreißer nach oben zu werten. Das liegt auch am Personalmangel, der nicht nur die Further quält. Die Lokalrivalen können davon ein Lied singen. Sollte sich an der fehlenden Konstanz nichts ändern, werden Geniestreiche weiterhin eher die Ausnahme von der Regel bleiben.