Erstellt am 13. Mai 2016, 04:44

von NÖN Redaktion

Kraxenweg: "Wird kein Monsterbau!". Wolfgang Lösch hat das Projekt auf den Offiziersgründen deutlich "abgespeckt".

Der Großteil der Bäume wurde beim noch freien Grundstück der Offiziersgründe umgeschnitten.  |  NOEN, Foto: privat

Für eine neue, kurze Verbindungsstraße auf den Offiziersgründen am Kraxenweg muss die Stadt Krems 93.000 Euro aufwenden. Josef Pachschwöll (UBK) merkte bei diesem Tagesordnungspunkt im Gemeinderat an, dass die Stadt dazu übergehen solle, pro Wohneinheit zwei Parkplätze auf Eigengrund vorzuschreiben. Wolfgang Mahrer (KLS) formulierte es spitz: „Jedes Grundstück wird von den Spekulanten zur Profitmaximierung bis auf den letzten Millimeter zugepflastert.“

Grundeigentümer und Bauherr Wolfgang Lösch sieht dies anders. Nachdem von Anrainern immer wieder Kritik kommt, hat er in einem Schreiben an Bürgermeister Reinhard Resch seine Sicht der Dinge dargelegt.

„Es waren drei Objekte mit 2.000 Quadratmetern Nutzfläche geplant. Wir sind dann auf 1.250 heruntergegangen und haben jetzt ein Projekt eingereicht, das noch etwas kleiner ist. Wir haben eine Aufschließungsabgabe für Bauklasse III zur Herstellung der Infrastruktur bezahlt, obwohl das Vorhaben nur noch Bauklasse II entspricht“, wehrt sich Lösch gegen den Vorwurf, einen „Monsterbau“ zu errichten.