Krems

Erstellt am 19. April 2017, 05:11

von Karl Pröglhöf

B37: Tempo 100 bleibt doch. Sachverständiger sieht keine Notwendigkeit für Reduzierung.

Bei der Anbindung der B 218 an die B 37 kommt ein Beschleunigungsstreifen. Die Stopptafel fällt dann weg. Foto: Johann Lechner  |  Johann Lechner

Im Vorjahr gab es eine Häufung von zum Teil schweren Verkehrsunfällen (mit einem Todesopfer) auf der B 37 im Abschnitt zwischen der Donaubrücke und der Anschlussstelle Gneixendorf-Nord.

Damals wurde wieder einmal – auch von Einsatzkräften wie Polizei und Feuerwehr – die Forderung erhoben, das Unfallrisiko durch eine Herabsetzung des Tempolimits von 100 auf 70 km/h zu reduzieren.

Daraus wird nichts. Bei einer Verkehrsverhandlung mit genauer Unfallanalyse hat sich der Sachverständige dagegen ausgesprochen. Es habe sich bei den Unfällen um individuelle Fahrfehler gehandelt, so das wesentliche Ergebnis.

Verbesserung durch dreistreifigen Ausbau bei Stratzing

Dennoch wurden und werden Maßnahmen gesetzt, um die Verkehrssicherheit in diesem stark befahrenen Abschnitt zu erhöhen.

Dazu gehören die bereits gesetzten Flapper in Fahrbahnmitte. Sie werden im Bereich der Anschlussstelle Nord verdichtet. Durch die Flapper kann die Aufmerksamkeit verbessert werden. Außerdem achten die Autofahrer dadurch mehr auf die Fahrgeschwindigkeit.

Zusätzlich wird die Bodenmarkierung im Bereich Gneixendorf-Nord mit Pfeilen ergänzt.

Eine weitere Verbesserung soll der bereits angekündigte dreistreifige Ausbau der B 37 zwischen Gneixendorf-Nord und Stratzing bringen. Damit fällt dann nämlich bei der Einmündung der B 218 vom Flugplatz Richtung Gföhl die Stopptafel weg, weil stattdessen ein Beschleunigungsstreifen errichtet wird.

Eine ähnliche Maßnahme wird derzeit in der Gegenrichtung auch bei der Anschlussstelle Droß gesetzt.

Umfrage beendet

  • Tempo 100 bleibt auf der B 37: richtige Entscheidung?