Krems

Erstellt am 17. August 2016, 05:21

von Udo Sagl

Resch: „Ich will noch sechs Jahre bleiben“. Der Bürgermeister denkt langfristig: „Wenn ich 2017 zur Wahl antrete, dann für die gesamte Funktionsperiode.“

Der eine hat seine Wiederkandidatur beschlossen, der andere noch nicht: Reinhard Resch ist im Herbst 2017 sicher Spitzenkandidat der SPÖ, während Wolfgang Derler (ÖVP) noch nachdenkt.  |  Lechner

„Ich bin mit meiner Arbeit noch nicht fertig. Also mache ich weiter.“ Stadtchef Reinhard Resch (61) hat schon fix beschlossen, sich nächstes Jahr der Wiederwahl zu stellen. „Wenn die Gremien meiner Partei mich aufstellen, stehe ich als Bürgermeisterkandidat zur Verfügung“, lautet seine klare Entscheidung im offiziellen Wortlaut.

Damit hat die SPÖ – wenig überraschend – im Gegensatz zur ÖVP (mit dem noch unentschlossenen Vizebürgermeister Wolfgang Derler) die wichtige Nummer-1-Frage vorzeitig geklärt.

Bemerkenswert: Resch legt sich gleichzeitig fest, im Falle eines Wahlerfolges die gesamte Funktionsperiode bis zum Herbst 2022 durcharbeiten zu wollen. Er widerspricht diversen Spekulationen, dass er sein Amt bei der „Halbzeit“ an einen Nachfolger übergeben werde. „Unsinn! Wer mich kennt, der kennt genauso meine Eigenschaft, eine Aufgabe mit voller Kraft erfüllen zu wollen.“

Pensionsalter zur Hälfte der Regierungsperiode

Hintergrund der anderslautenden Gerüchte: Der Stadtchef erreicht ziemlich genau in der Mitte der Gemeinderatsperiode (im Mai 2020) das gesetzliche Pensionsalter von 65 Jahren.

Was jedoch nichts am Vorsatz des Bürgermeisters ändert: „Ich denke noch nicht an den Ruhestand. Es gibt so viele Dinge, die ich in die Wege geleitet habe und die ich mir anschauen will, wenn sie fertig sind. Wenn man gesät hat, möchte man auch die Ernte einbringen . . .“