Erstellt am 25. September 2015, 07:42

von NÖN Redaktion

25 Jahre Ursin Haus: Eine Erfolgsbilanz. Die Kombination aus Tourismusservicestelle und lokalerVinothek ist zu einem Vorzeigemodell geworden.

Wegbereiter und Wegbegleiter des Ursin Hauses: Alt-Bürgermeister Kurt Renner, die bisherigen Geschäftsführer Wolfgang Schwarz, Alwin Brandstetter und Erwin Klinglhuber, Gründungsobmann Manfred Harrer, Vizebürgermeister Leopold Groiß und Bürgermeister Hubert Meisl mit der Geburtstagstorte.  |  NOEN, Uli Paur

Mit dem Ursin Haus hat die Kamptalmetropole seit 25 Jahren eine zentrale Anlaufstelle für alle Tourismusagenden samt angeschlossener Vinothek mit den Weinen der Langenloiser Winzer zu Ab-Hof-Preisen.

Es geht auf eine Initiative des damaligen Kulturstadtrates Ferdinand Höbart zurück, der den Fremdenverkehr auf eine neue Basis stellen wollte. Im damaligen Tourismusvereins-Obmann Manfred Harrer fand Höbart den geeigneten Mann für die Umsetzung, in Fred Loimer sen., damals Obmann des Weinbauvereines Langenlois, einen Mitstreiter aus den Reihen der Winzer. Auch das passende Gebäude war bald gefunden: das über 400 Jahre alte Ursin Haus. Ein Bürgerhaus in Gemeindebesitz, dessen Renaissance-Fassade den Hauptplatz von Langenlois prägt. Das Haupthaus am Hauptplatz sozusagen. Nun galt es, manche Schwierigkeiten zu überwinden und den Gegenwind auszuhalten, der visionären Projekten meist entgegenschlägt.

„Wir bieten im Ursin Haus rund 350 Produkte von 57 Winzern an. Im Vergleich zum Jahre 1990 mit 14.263 Flaschen sind wir jetzt bei 108.000 Flaschen im Jahr. Wir können beim Verkauf der Weine ein Umsatzplus von circa zehn Prozent jährlich verzeichnen. Bei den Nächtigungen gab es im Jahre 2014 insgesamt 55.400 Übernachtungen. 25 Jahre davor musste man sich noch mit 12.728 zufriedengeben“, zog Geschäftsführer Wolfgang Schwarz bei der Hauptversammlung eine stolze Bilanz.

Jubiläums-Ausstellung: „25 Jahre – 25 Künstler“

Mehr als 150 Künstler haben bereits ihre Werke im Ursin Haus gezeigt. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums wird am Mittwoch, 23. September, um 19 Uhr die Ausstellung „25 Jahre – 25 Künstler“ eröffnet.

Gezeigt wird ein Querschnitt durch die Jahre, Regionen und künstlerischen Ausdrucksformen. So wird es bei dieser Retrospektive an die hundert verschiedene Bilder, Skulpturen und Kunstwerke zu sehen geben – von Bello Benischauer, Wolfgang Bergner, Franz Braun, Andrea Brunner-Fohrafellner, Franz Vinzenz Dressler, Eva Eder-Nzewi, Sylvia und Jörn Ehlers, Fritz Gall, Ilse Glaser, Edith Hosp, Christine Kastner, Peter Klitsch, Irmgard Kopetzky, Gunilla Kral-Drofenik, Bruni Loimer, Karl Marksteiner, Jasmin Rehrmbacher, Eva Schebesta, Gerhard Sit, Danuta und Janus Stralkowski, Christa Strasser, Reiner Tiefenbacher, Peter Weber und dem Kurator der Ausstellung Jürgen Wagner.

Die Werke werden bis 30. Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr im Ursin Haus gezeigt.