Langenlois

Erstellt am 23. Juli 2016, 03:08

von Gertrude Schopf

Schlögl: „Mich zieht’s zurück in die Berge“. Brigitte Schlögl, NÖ-Museums-Geschäftsführerin, wird Tourismus-Chefin in Kitzbühel.

Brigitte Schlögl, ab September Tourismusdirektorin in Kitzbühel, mit Kitzbühel-Tourismus-Präsidentin
Signe Reisch.
 |  NOEN, pro.media

Auf eine „vielseitige Strategin und erfahrene Führungspersönlichkeit“ freut sich Kitzbühel: Ab September übernimmt Brigitte Schlögl als Geschäftsführerin die Agenden des Tourismusverbandes der Stadt. Mit ihrer „menschlichen und direkten Art“ hat sie die Tiroler überzeugt.

Sie widmet sich damit – wieder einmal – einer neuen beruflichen Herausforderung. Derzeit ist die 53-Jährige Geschäftsführerin der NÖ Museumsbetriebsgesellschaft (MBG) und damit Chefin von sechs kulturellen Einrichtungen des Landes, unter anderem des Landesmuseums, des Klangturms, der Artothek NÖ und des Museums Gugging.

"Langenloiser Wein, den werde ich mitnehmen ...“

Und sie ist quasi Langenloiserin – hier wohnt sie seit Herbst 2002, als sie die Leitung der neuen Weinerlebniswelt Loisium übernahm, die sie bis 2007 über hatte. Regelmäßig pendelt sie derzeit nach St. Pölten. „Ich habe die Zeit im Kulturmanagement sehr genossen und auch viel gelernt, aber ich wollte wieder zurück zu meinen touristischen Wurzeln“, sagt Schlögl. Aber: Es scheint nicht nur die berufliche Karriere zu sein, die sie zu neuen Ufern trägt („Ich habe, glaube ich, so ein Per petuum Mobile in mir, das mich dauernd am Laufen hält“, sagte sie einmal in einem Interview).

„Warum ich wechsle: Mich zieht es einfach wieder zurück in die Berge“, gibt die gebürtige Klagenfurterin zu, dass die Sehnsucht „einfach immer stärker geworden“ ist. Von Bergen war sie damals auch bei ihrem beruflichen Einstieg nach dem Studium der Politikwissenschaft und Publizistik in Salzburg umgeben, als sie als Marketingchefin der Schmittenhöhebahn AG in Zell am See und später der Seilbahnen Österreichs tätig war.

Die „Neugier“ hat sie vor 14 Jahren nach Langenlois gelockt, wo Schlögl nun Freunde und Kamptaler Lebensgefühl zurücklassen muss. „Freunde ,behält‘ man und damit auch den Kontakt“, ist sie überzeugt, „und den Langenloiser Wein, den werde ich mitnehmen ...“