Langenlois

Erstellt am 17. März 2017, 06:11

von Gertrude Schopf

Schrebergärten am Kamp: Warteliste wird länger. Über 60 Schrebergärten auf Gemeindegrund gibt es in Langenlois, die Nachfrage steigt stetig. Überlegung für neues Areal.

Auch Beatrix Danzer ist begeisterte Schrebergärtnerin und genießt ihre  |  Johann Lechner

Raus in den Garten heißt es jetzt im Frühjahr – und wer keinen eigenen besitzt, betätigt sich im gepachteten: 61 Kleingärten gibt es am Kamp im Süden der Stadt, hinter den Schulgärten der Gartenbauschule, auf einer Fläche von insgesamt 1,4 Hektar.

Sie sind zwischen 100 und 200 Quadratmeter groß (nur einige wenige umfassen eine größere Fläche) und bieten gartenlosen Langenloisern die Möglichkeit, hier ihr eigenes Gemüse und Obst anzupflanzen. Und sich im Grünen aufzuhalten – vor allem an Wochenenden wir hier beisammengesessen, gepicknickt, mit den Nachbarn getratscht, ...

Gärten meist schon „in Familienbesitz“

Seit den 60er/70er Jahren besteht laut Alt-Stadtamtsdirektor Richard Loimer diese Kleingartenanlage (Unterlagen darüber sind rar). Damals wurde damit nach dem Bau der Austraßen-Siedlung dem Wunsch der Bewohner nach einem Fleckchen eigenen Grün entsprochen.

Gewidmet als Grünland, gibt es auf dem Areal keine „wohnliche“ Infrastruktur: kein Wasser, kein Strom – einige Pächter haben sich mittlerweile privat einen Stromanschluss einrichten lassen. Die Kleingärten sind günstig zu pachten, sehr beliebt und heiß begehrt und meist schon „in Familienbesitz“.

Da allerdings in der Stadt immer mehr Wohnungen gebaut werden, stehen derzeit mindestens 30 Bewerber für solch ein grünes Fleckerl auf der Warteliste. Von Gemeindeseite wird nun überlegt, ein neues Kleingarten-Areal einzurichten. „Wir sind da allerdings noch nicht einmal in der Planungsphase, es muss erst ein geeigneter Platz gefunden werden“, so Bürgermeister Hubert Meisl.