Erstellt am 31. Mai 2016, 03:44

von Christian Leneis

Lengenfelder Jugendheim: Kritik an Aktion der JVP. JVP Lengenfeld sucht nach Unterstützern, umJugendheim nicht zu verlieren. Ortschef ärgert unwahre Behauptung.

Bürgermeister Kopetzky will die Mängel beheben.  |  NOEN, Christian Leneis

Die Fronten sind verhärtet: Wie berichtet, soll das JVP-Heim, das seit 35 Jahren von der Jungen ÖVP gemietet war, zu einer Begegnungsstätte für alle Lengenfelder werden. Heuer hat die Gemeinde unter Bürgermeister Christian Kopetzky Eigenbedarf angemeldet.

Viele Unterschriften haben die Mitglieder der JVP schon gesammelt, um das Jugendheim nicht zu verlieren. Und hier gibt es Konfliktstoff: „Diese Unterschriften sind mit teils unwahren Behauptungen zustande gekommen“, bemängelt der Bürgermeister. Konkret gehe es darum, dass die JVP behaupte, sie würde vom Bürgermeister „aus dem Heim hinausgeworfen“.

Das stimmt so nicht, so der Bürgermeister weiter, denn die Jugend könne im Heim bleiben, nur müsse sie es jetzt mit den anderen teilen! Mittlerweile haben sich auch vier Personen zu Wort gemeldet, die ihre Unterschrift nicht geleistet hätten, wenn sie den Sachverhalt vorher gekannt hätten. Derartige Anschuldigungen sind aber aus dem Begleitschreiben der JVP nicht herauszulesen.

Kopetzky will bei seinem Plan, das Jugendheim für alle zu öffnen, bleiben. Dass die übrigen Vereine, wie von der JVP gewünscht, „in den Festsaal übersiedeln“ sollen, lässt der Bürgermeister nicht gelten: Der Festsaal werde verpachtet und das gehe daher aus rechtlichen Gründen nicht.