Krems

Erstellt am 10. November 2017, 13:43

Landeshauptstadtwein der Winzer Krems wurde gesegnet. Am Donnerstag, 09. November, Abend war die Sandgrube 13 der WINZER KREMS das Zentrum der niederösterreichischen Weinwelt, gab es doch mit der Segnung des Landeshauptstadtweines „Maestro, der Landeshauptstadtwein“ einen Grund zu feiern.

Die Weinpaten Alfred Kellner und Bürgermeister Matthias Stadler, Winzer Krems-Direktor Franz Ehrenleiter, MAS, Weinpate Reinhard Resch und Segensspender Probst Maximilian Fürnsinn bei der Weintaufe.  |  Foto: Josef Vorlaufer

Im Beisein der heimischen Prominenz präsentierte WINZER KREMS-Geschäftsführer Dir. Franz Ehrenleitner, MAS, den Grünen Veltliner aus eigenem Hause, der im kommenden Jahr der niederösterreichische Landeshauptstadtwein sein wird.

„Dass wir den Landeshauptstadtwein für St. Pölten liefern dürfen, macht uns besonders stolz, sind wir doch als WINZER KREMS Sandgrube 13 mit unseren internationalen Erfolgen ein ganz besonderer Botschafter für Niederösterreich und für Krems!“, zeigte sich Ehrenleitner hocherfreut.

Feierliche Segung eines besonderen Weines

Die Patenschaft übernahmen im heurigen Jahr St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler und der Kremser Bürgermeister Reinhard Resch gemeinsam mit St. Pöltens Musikschuldirektor Alfred Kellner. Stadler zeigte sich auch persönlich vom diesjährigen Landeshauptstadtwein beeindruckt: „Für so einen besonderen Wein stehe ich besonders gerne Pate und freue mich, dass durch das besondere 180-jährige Jubiläum der Musikschule St. Pölten mit dem Namen des Weines auch diese bedeutende Kultureinrichtung der Landeshauptstadt St. Pölten weiter hervorgehoben wird“.

Sein Kremser Pendant, Bürgermeister Reinhard Resch, pflichtete bei: „Dieser Wein zeigt erneut, wofür Krems und WINZER KREMS stehen: Einzigartige Qualität, verbunden mit nachhaltiger Wirtschaft und hoher Lebenskultur.“ Resch hob auch die besondere Partnerschaft zwischen Krems und St. Pölten hervor: „Die gute Kooperation von zwei für das Land so bedeutsamen Städten zeigt sich in diesem Fall besonders schön. Beide Seiten profitieren davon. So soll es weitergehen.“

Im Barrique-Keller der WINZER KREMS spielten das Ensemble der Militärmusik Niederösterreich sowie das Benigna-Quartett der Musikschule St. Pölten zur Unterhaltung der Gäste auf.

Weinsegnung durch Propst Maximilian Fürnsinn

Die Weinsegnung selbst hatte Propst Maximilian Fürnsinn vom Stift Herzogenburg, vorgenommen. Der Propst lobte den Grünen Veltliner aus Krems in höchsten Tönen. 

Apropos Töne: Die Namensgebung „Maestro“ verweist auch auf die besondere Beziehung der Landeshauptstadt St. Pölten zur Musik. So komponierte Franz Schubert Teile seiner Oper „Alfons und Estrella“ in St. Pölten. Im Haus „Rathausgasse 2“ wurden unter seiner Mitwirkung "Schubertiaden" veranstaltet.

Die älteste Musikschule Österreichs befindet sich ebenfalls in St. Pölten – sie feiert in diesem Schuljahr ihr 180-jähriges Jubiläum. „Wir freuen uns sehr über die Widmung des diesjährigen Landeshauptstadtweines und über die hohe Wertschätzung, die der Musikschule dadurch entgegengebracht wird. Wir sind aber auch sehr stolz, dass ein Werk von Hanna Mannsberger, eine Absolventin der Malakademie der neuen Kunstschule St. Pölten, für das Bild auf dem Vorderetikett ausgewählt wurde,“ so der Direktor der Musik- und Kunstschule Alfred Kellner.

„Noch einen Maestro bitte!“

Der Landeshauptstadtwein der Winzer Krems hat den Namen „Maestro“ erhalten. Das Wort „maestro“ stammt aus dem Italienischen und bedeutet „Meister“. In der Musik wird es oft als inoffizielle und ehrerbietende Bezeichnung bzw. Anrede für einen Dirigenten, Komponisten, Konzertmeister oder Musiker verwendet.

Damit wird eine Verbindung zum Jubiläum der Musik- und Kunstschule St. Pölten hergestellt. Der Name des Hauptstadtweines leitet sich aber auch vom italienischen Wort „maestoso“ ab. Es bedeutet majestätisch, feierlich, erhaben. Die Winzer Krems Sandgrube 13 sind dafür bekannt, Weine, die diese Attribute erfüllen, zu keltern.

Die Weinpaten und WINZER KREMS haben diesen Namen gemeinsam festgelegt, weil er zudem sehr einprägsam ist, gut klingt und beim Bestellen leicht über die Lippen kommt: „Noch einen Maestro bitte!“

Ein Wein für viele Anlässe
Der Einladung folgten zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur: Militärkommandant Brigadier Martin Jawurek, NÖ Sicherheitsdirektor Konrad Kogler, Bezirkshauptmann Elfriede Mayrhofer, NÖ Kultur Chef Paul Gessl und von der NÖ Gebietskrankenkasse Generaldirektor-Stellvertreterin Petra Zuser. Traditionell bildet die Weinsegnung den Auftakt für die Verwendung des Hauptstadtweines.

Die tatsächliche Erstverkostung des Hauptstadtweines findet im Rahmen des Landeshauptstadtballs St. Pölten, am 13. Jänner 2018, im VAZ St. Pölten statt. Die Eröffnung und die Mitternachtseinlage werden ebenfalls von der Musik- und Kunstschule St. Pölten und dem Europaballett St. Pölten gestaltet. Darüber hinaus wird der Landeshauptstadtwein bei allen festlichen Anlässen der Stadt im kommenden Jahr Verwendung finden.

Der „Maestro“ wird zudem in den St. Pöltner Gastronomiebetrieben, im Tourismusbüro, im St. Pöltner Rathaus sowie bei den WINZER KREMS erhältlich sein. Selbstverständlich wird der „Maestro“ auch beim 180 Jahre Festakt der Musikschule am 9. Mai 2018, im VAZ St. Pölten ausgeschenkt werden.

Grüner Veltliner ist Exportschlager

Der Grüne Veltliner ist eines der Aushängeschilder des niederösterreichischen Weines. Weltweit steht er für höchste Qualität, unverwechselbaren Charakter und außergewöhnlichen Genuss. Er ist Österreichs wichtigste Rebsorte und besticht als besonders gereifter, sortentypischer und würziger Grüner Veltliner mit feinem, duftigem Pfeffer und viel Frucht nach grünem Apfel sowie sehr gut balanciert mit pikantem Süße-Säure-Spiel und einem langen Finale. Nicht umsonst feiert er als Exportschlager laufend internationale Erfolge.

Von Niederösterreich aus in die ganze Welt

Dir. Franz Ehrenleitner, Geschäftsführer der WINZER KREMS, freut sich über den Jahr für Jahr wachsenden (vor allem auch) internationalen Erfolg des Grünen Veltliners: „Es freut mich außerordentlich, dass Weine der WINZER KREMS im In- und Ausland seit Jahren so große Anerkennung finden.

Dieser Erfolg geht mit immer mehr internationalen Auszeichnungen einher, so wurde ein Kremser Grüner Veltliner mit 94 Punkten im US-Fachmagazin WINE ENTHUSIAST höchst bewertet.“ Qualitätsbestätigungen wie diese unterstützen den Exporterfolg der WINZER KREMS. Mit einem Exportumsatzanteil von 45 Prozent behaupten sich Weine der WINZER KREMS vor allem in den Märkten Deutschland, Holland, USA, Kanada und Japan.

Über WINZER KREMS

Vor über 75 Jahren gegründet, haben sich die WINZER KREMS zum mittlerweile umfangreichsten Qualitätsweinproduzenten Österreichs entwickelt und übernehmen dabei überwiegend handverlesene Weintrauben von 980 Mitgliedsweinhauern, mit einer Vertragsrebfläche von rund 990 Hektar.

Durch die ganzjährig enge Kooperation zwischen Weinfachleuten und Winzern wird ein optimaler Zeitpunkt für die Handlese bestimmt. Zu den beliebtesten Weißweinsorten der WINZER KREMS zählen neben dem Grünen Veltliner auch der Riesling und der Gelbe Muskateller.