Erstellt am 11. Mai 2016, 04:34

von Sabine Knoll

Mauterner Altar kehrt 2019 heim ins Schloss. Seit 1970 lagerte er im Depot der Stadt Krems, nun wird der frühbarocke Altar restauriert und wieder zu sehen sein.

Dank eines Leihvertrages kann Mautern den über acht Meter hohen Altar zurückholen. Über vier Jahrzehnte lag er im Depot.  |  NOEN, museumkrems

Der "Mauterner Altar" kehrt nach Mautern zurück. Nach über vier Jahrzehnten im Depot soll er 2019 wieder in der Mauterner Schlosskapelle aufgebaut werden, die für Kulturveranstaltungen und standesamtliche Trauungen saniert werden wird. Für seine Restaurierung bringt die Stadt Mautern 100.000 Euro auf.

„Ich bemühe mich seit zwei Jahren nach Kräften darum und bin nun sehr froh über das erzielte Einvernehmen mit allen Beteiligten“, freut sich Karl Reder, Stadtrat für Finanzen und Kultur aus Mautern.

Leihvertrag mit der Stadt Krems

Der über acht Meter hohe Altar befand sich bis 1905 in der mittlerweile aufgelassenen Andreaskapelle im Schloss Mautern. Danach gelangte er als Schenkung des ehemaligen Schlossbesitzers Graf Schönborn-Buchheim in den Besitz der Stadt Krems, die ihn im alten Museumsbereich im Obergeschoß der Dominikanerkirche präsentierte.

Das Geschoß, das durch eine Zwischendecke der Kirche entstanden war, wurde bei der Generalsanierung 1970 abgetragen. Seither lagerte der Mauterner Altar zerlegt im Depot, bereits sanierte Teile in den Werkstätten des Bundesdenkmalamtes in Wien.

Durch einen Leihvertrag mit der Stadt Krems kann Mautern den Altar nun heimholen.

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