Erstellt am 03. Mai 2016, 04:44

von Gertrude Schopf

Mit Rauch gegen den Frost. Die Winzer zündeten Stroh oder „Frostkerzen“ an und vernebelten die Weingärten.

Weinbauvereinsobmann Erich Kroneder.  |  NOEN, Lechner
Nebelartiger Rauch über den Weingärten, Feuerstellen zwischen den Zeilen, Winzer, die im Morgengrauen mit Gabeln und sonstigem Gerät zwischen den Rebstöcken herumlaufen – an drei Morgen gab es vergangene Woche dieses befremdliche „Schauspiel“ zu sehen.

Der Grund: Bis zu minus 4,6 Grad wurden in tiefen Lagen in der Vorwoche gemessen. Die jungen Triebe der Weinstöcke frieren ein, wenn in der Früh die Sonne draufscheint, platzen die Zellen, die Triebe fallen ab. Durch das Räuchern wird die Sonneneinstrahlung abgemildert, die Triebe haben Zeit zum Auftauen und „überleben“.

Lesen Sie mehr zum Kampf der Winzer gegen den Frost in der Print-Ausgabe der Kremser NÖN.