Erstellt am 29. August 2016, 12:00

von Thomas Werth

Radlerfalle entschärft. Gefahrenstelle entlang des neu angelegten Radweges beim Parkdeck Ringstraße wurde wieder entfernt.

Das unterschiedliche Niveau und die kantige Gestaltung kritisierte die UBK. „Der Zustand war eine Farce“, so Adolf Krumbholz. Foto: privat  |  privat

„Das ist der wohl kürzeste und in seiner Zufahrtskonfiguration gefährlichste und daher von den Radfahrern am meisten ignorierte Radweg.“ UBK-Gemeinderat Adolf Krumbholz lässt kein gutes Haar an dem Abschnitt, der im Zuge der Sanierung der Ringstraße/Eyblparkstraße errichtet wurde.

„Kanaldeckel sind den Beamten der Kremser Radwegeplanung wichtiger als eine zeitgemäße und sichere Trassenführung.“

Adolf Krumbholz, UBK

Krumbholz ärgert sich über die „Beamten der Kremser Radwegeplanung“, denen „Kanaldeckel wichtiger sind als eine zeitgemäße und sichere Trassenführung eines neuen Radweges“. Der Bürgerlisten-Mandatar kritisiert dabei, dass die beiden Kanaldeckel nicht abgesenkt und stattdessen eine „gefährliche kantige Gestaltung“ vorgenommen wurde.

„Ausweichmöglichkeit bietet eigentlich dann nur mehr die stark frequentierte Straße, um dann nach sieben Metern auf den sicheren Radfahrstreifen einfahren zu können“, so Krumbholz.

Die Stadt erklärt, dass der neue Radweg im Zuge der Straßensanierung von der NÖ Straßenbauabteilung in Zusammenarbeit mit dem städtischen Betrieb Straßen-Wasserbau geplant und errichtet wurde. „Die Radfahrer begrüßen diese Lösung sehr – die Gruppe der Alltagsradler hat sich dafür sogar explizit bedankt“, heißt es aus dem Rathaus. Die neue Anlage entspreche verkehrstechnisch und rechtlich dem „Letztstand der Technik“.

Oder doch nicht? Die kritisierte Kante (siehe Foto oben) wurde mittlerweile wieder entfernt …