Krems

Erstellt am 25. April 2017, 03:41

von NÖN Redaktion

Kremser Donaufestival will „ansteckend“ sein. Am Freitag beginnt das erste Donaufestival unter neuer Leitung. Neu ist auch ein Überraschungsformat.

Die „Einstürzenden Neubauten“ sind eines der Highlights des heurigen Donaufestivals.  |  M. Sinabel

Musik, Performance, Bildende Kunst: Das Donaufestival macht Krems von 28. April bis 6. Mai wieder zur Bühne für abenteuerliche Ästhetiken jenseits aller Genregrenzen. Der neue künstlerische Leiter Thomas Edlinger, die diesjährige Kuratorin für Performance Bettina Kogler und ihr Team haben sechs Festivaltage mit rund 20 Veranstaltungen pro Tag programmiert, wobei der 1. Mai mit dem Top-Act „Einstürzende Neubauten“ bereits im Vorfeld ausverkauft war.

Leitmotiv ist heuer der Begriff der Empathie

Der Festivaltitel „Du steckst mich an“ bezieht sich auf das diesjährige Leitmotiv, den Begriff der Empathie, wobei „Anstecken“ durchaus mehrdeutig zu verstehen ist, wie Edlinger erklärte: Anstecken als Euphorie, Anstecken als Vergiftung und Anstecken als ständiges Verbundensein mit der Technik.

Das Performance-Programm am ersten Wochenende bestreiten Ligia Lewis, Ariel Efraim Ashbel and friends, Karl Karner/Linda Samaraweerová, A Two Dogs Company/Kris Verdonck, Doris Uhlich und Julian Warner & Oliver Zahn.

Das Musikprogramm beinhaltet unter anderem GAS live, Elysia Crampton, Scritti Politti, M.E.SC.H., group A, Palmistry, Yves Tumor, Moor Mother, Gonjasufi, Ulver und Einstürzende Neubauten.

Für „Art & Installation“ sorgen unter anderem Gerald Moser, Keiichi Matsuda, Stephane Roy, Vika Kirchenbauer und Volkmar Klien.

Zu den Neuerungen des Donaufestivals 2017 zählt die innenarchitektonisch neu gestaltete Festivalzentrale, die als Bar und Veranstaltungsort zugleich dient. Als zusätzliche Spielorte sind die Dominikanerkirche und die Galerie am Eck in Stein hinzugekommen. Neu ist auch das Überraschungsformat Stockholm-Syndrom. Dabei werden die Teilnehmer zu einer bestimmten Zeit abgeholt und wissen nicht, was passieren wird. Infos: www.donaufestival.at.

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