Erstellt am 05. April 2016, 04:54

von Thomas Werth

Preisschere bei Hauskauf ist enorm. Studie belegt: Angebotspreis ist im Schnitt 50 Prozent höher als der Kaufpreis.

40 Häuser werden derzeit auf der Plattform »willhaben« in Krems inseriert. Die teuerste Immobilie ist um 1,850.000 Euro ausgeschrieben (siehe Bild), gefolgt von einem Haus um 1,700.000 Millionen Euro. Laut Immobilien-Experten Stefan Tiefenbacher sind die Luxusimmobilien, für die der Markt in Krems zu klein sei, der Hauptgrund für den großen Unterschied zwischen Angebotspreis und tatsächlich erzieltem Kaufpreis. Im Schnitt gibt es in Krems eine Differenz von minus 48,6 Prozent, in Niederösterreich liegt sie bei »lediglich« minus 25,4 Prozent.  |  NOEN, Screenshot: www.willhaben.at
In Krems werden Häuser im Schnitt um knapp 50 Prozent teurer angeschrieben als sie schlussendlich verkauft werden – das ist der Spitzenwert in Niederösterreich. Zu dieser Erkenntnis kommt eine Studie von „willhaben“ und „IMMO-united“, die für ganz Österreich Angebotspreise über ein Jahr hinweg mit tatsächlich erzielten Kaufpreisen laut Kaufverträgen im Grundbuch verglichen haben.

Insgesamt wurden 460.000 Inserate, die 2015 auf der Plattform „willhaben“ inseriert wurden, analysiert. 

Für den Kremser Immobilien-Experten Stefan Tiefenbacher hat diese Entwicklung in Krems mehrere Gründe. „Der gewichtigste ist sicher die hohe Preisvorstellung bei Luxusimmobilien in Krems. Hier gibt oft der Eigentümer eine Preisvorstellung an, die nicht realisiert werden kann, da der Markt für solche Immobilien in Krems ganz einfach zu klein ist.“

Mehr dazu in der Print-Ausgabe der Kremser NÖN.