Erstellt am 20. Mai 2016, 13:41

von Thomas Werth

Rätsel um Wunde von Pony „Biene“. Amtstierarzt spricht von Sommerekzem, kann aber eine Fremdeinwirkung nicht ausschließen. Besitzerin lässt Probe entnehmen.

 |  NOEN, privat
Was ist Pony „Biene“ auf der Weide in Stiefern passiert? Diese Frage stellt sich vor allem Besitzerin Brigitte Teichmeister. Sie hat ihr Tier vergangenen Sonntag mit schlimmen Verletzungen aufgefunden.

„Die Wunde war 40 mal 20 Zentimeter groß, zusätzlich wurde auch der Zaun aufgebrochen“, schildert sie. Ihr erster Verdacht: Jemand hat „Biene“ angezündet oder mit Säure überschüttet.

Arzt: „Chemische Substanz nicht auszuschließen“

Zumindest Ersteres kann Amtstierarzt Michael Oppitz ausschließen. Er tippt auf ein Sommerekzem, eine allergische Reaktion mit starkem Juckreiz: „Das Pony hat auch am rechten Vorderbein eine Hautveränderung. Dort leckt es sich, wo es das nicht kann, scheuert es.“ Was dies ausgelöst hat, könne Oppitz nicht genau sagen. „Es ist auch nicht auszuschließen, dass eine chemische Substanz aufgetragen wurde.“

Teichmeister ist sich hingegen sicher, dass eine Eigenverletzung ausgeschlossen ist – und sie vermutet den Täter in ihrem näheren Umfeld. Sie lässt daher Anfang nächster Woche von einem Experten der Veterinärmedizinischen Universität eine Probe der Wunde entnehmen und wird dann auch Anzeige erstatten.

Derweil erholt sich das Pony gut von seiner Verletzung. „Es heilt in Windeseile ab“, freut sich Teichmeister, die unter anderem neun weitere Pferde besitzt.