Erstellt am 03. März 2016, 06:09

von Thomas Werth

Startschuss für Bau-Center in Krems. Arbeiten für das 2,7 Millionen Euro teure Projekt haben begonnen. Im Juni 2017 soll die neue Anlaufstelle für Bauangelegenheiten in der Bertschingerstraße eröffnet werden.

Bagger sorgen für Vorarbeiten in der Bertschingerstraße, wo im Juni 2017 das Service Center Bauen eröffnet werden soll.  |  NOEN, Foto: Johann Lechner
Seit einigen Tagen rollen in der Bertschingerstraße 13 die Bagger, um die erforderlichen Vorarbeiten (Teilabbrüche, Baufeldaufbereitung) für das 2,7 Millionen Euro teure Service Center Bauen vorzunehmen. Mitte März soll der offizielle Spatenstich vorgenommen werden.

Durch das Service Center Bauen sollen alle Dienststellen der Stadt, die sich mit dem Bereich Bauen befassen, räumlich zusammengeführt werden. Dies betrifft die städtische Anlagenbehörde, das Liegenschaftsamt, die Wirtschaftsservicestelle mit der Baudirektion und die Sparte Infrastruktur.

Im Frühjahr 2017 kommen zu den bisherigen 35 Arbeitsplätzen weitere 35 hinzu, im Juni 2017 soll das Service Center Bauen seine Pforten öffnen. Im Erdgeschoß ist ein zentraler Empfang mit Beratungszone und Besprechungsräumen für Kundenkontakte sowie ein zentrales Archiv vorgesehen. Im Obergeschoß gibt es vor allem Büroräumlichkeiten.

x  |  NOEN, Visualisierung: Architekturbüro Krammer


„Durch diesen Bau ergibt sich die Chance zur Modifizierung der internen Abläufe. Neben dem Servicegewinn für die Kremser bringt das Service Center Bauen somit die größte Organisationsreform des Magistrates der letzten Jahre“, so Baudirektor Reinhard Weitzer. Durch die Zusammenführung der Abteilungen können Betriebskosten gespart werden, da es sich um eine stadteigene Immobilie handelt und nicht wie im bald ehemaligen Standort in der Gaswerkgasse Miete zu bezahlen ist.

Verantwortlich für die Planung und die örtliche Bauaufsicht zeigt sich das Architekturbüro von Stadtrat Erwin Krammer. Ein Problem ist diese „Doppelfunktion“ aus Sicht von Krammer nicht. „Erstens ist es für mich der erste Auftrag der Stadt seit Jahren, zweitens dürfte dann kein einziger Unternehmer in einem Gemeinderat sitzen.“