Erstellt am 12. April 2016, 04:14

von Thomas Werth

Tischler (48) trifft seine Lebensretter. Manfred Reiter erlitt Kreislaufstillstand und brach in Lager zusammen. Kollegen begannen mit Reanimation, alarmierten Notarzt.

Manfred Reiter freut sich über den Besuch seiner Lebensretter: Arbeitskollege Ewald Noitzmüller sowie Christoph Wenisch und Marco Martin (von links) vom Roten Kreuz Krems.  |  NOEN, OeRK/Eveline Gruber

Manfred Reiter (48) hat wohl allen Grund, am 6. April künftig seinen zweiten Geburtstag zu feiern. Der 48-jährige Tischler brach nämlich an diesem Tag im Lager der Firma Leiner zusammen – Kreislaufstillstand!

Dass er noch lebt, hat er vor allem seinen Arbeitskollegen Ewald Noitzmüller, Günter Frühwald und Ernst Wintersberger sowie seinem Arbeitgeber, der großen Wert auf ausgebildete Ersthelfer legt, zu verdanken. Denn das Trio reagierte goldrichtig, begann sofort mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung und setzten den Notruf ab.

Kurz danach traf das Rot-Kreuz-Notarztteam, bestehend aus Irene Sita Reisinger, Marco Martin und Christoph Wenisch, ein, dass die Wiederbelebung fortgeführt hat. Nach der Intubation wurde dabei auch das Gerät „Lukas II“ eingesetzt, welches die Herzdruckmassage automatisiert.

Kurz nach Eintreffen im Krankenhaus Krems kam Reiter wieder zu Bewusstsein. Bereits einen Tag später konnte Reiter, der den Zusammenbruch ohne bleibende Schäden überstehen wird, seine Lebensretter begrüßen, die ihn im Kremser Krankenhaus besuchten.