Erstellt am 04. November 2015, 03:07

von Karl Pröglhöf

UBK: Neuer Anlauf für Ringstraße als Einbahn. Die Bürgerliste greift eine alte Idee wieder auf. Durch weitere Einbahnen sollen neue Parkplätze geschaffen werden.

 |  NOEN, Bauer Karl/Wikimedia

Die Idee ist zumindest knapp 20 Jahre alt, sie findet sich aber im neuen Verkehrskonzept der beiden UBK-Gemeinderäte Adi Krumbholz und Josef Pachschwöll wieder: die Einbahnführung der Ringstraße von der Wachaubrücke bis zur Utzstraße.

„Neben der Verkehrsberuhigung könnten sehr viele Schrägparkplätze und ein gemeinsamer Radweg für beide Richtungen geschaffen werden“, argumentieren die beiden Bürgerlisten-Mandatare.

Um diese immer wieder aufflackernde Idee war es seit einer baustellenbedingten teilweisen Umsetzung im Frühjahr 2004 ruhig geworden. „Chaos auf praktisch allen Zufahrtsstraßen: Eines stellt sich klar heraus: Die beiden Spuren auf der Ringstraße sind derzeit einfach nicht zu ersetzen“, schrieb damals die NÖN.

Verkehrsberuhigung und zusätzliche Parkplätze

Von Verkehrsexperten wurde ins Treffen geführt, dass leistungsfähige Straßenzüge in der Gegenrichtung fehlen. Unabhängig davon schlagen die UBK-Mandatare vor, durch Einbahnen (Lastenstraße, Stöhrgasse, Utzstraße, Heinmannstraße, Gartenaugasse und Steiner Donaulände) für Verkehrsberuhigung und zusätzliche Parkplätze zu sorgen.

Weitere Punkte: Anpassungen beim Stadtbus auch in Verbindung mit der Stadtbahn, Verbesserungen für Radfahrer und Anbindung der Utzstraße an die B 3 sowie Modifizierungen beim Parkgebührensystem.

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