Erstellt am 05. April 2016, 07:14

von Karl Pröglhöf

VHS-Krise: Gespräch mit dem Stadtchef. Zukunft ungewiss: Die Volkshochschule steckt in Schwierigkeiten. In dieser Woche wird mit Bürgermeister Reinhard Resch verhandelt.

Reinhard Resch  |  NOEN, Johann Lechner
Nach dem Alarmschrei der Volkshochschul-Verantwortlichen, dass die gestiegenen Mietkosten im Fellnerhof nicht auf Dauer aus der eigenen Tasche bezahlt werden können – die NÖN berichtete ausführlich – ist einiges in Bewegung gekommen. In dieser Woche gibt es Gespräche mit dem Land, ob zusätzliche Förderungen möglich sind. Und am Freitag ist eine Verhandlungsrunde mit Bürgermeister Reinhard Resch angesetzt. Angestrebt wird ein neuer Fördervertrag, der die Miet-, Telefon- und Reinigungskosten abdeckt.

Der Gedankenansatz seitens der Stadt ist ein anderer. Man schlägt vor, dass die Kurse in stadteigenen Gebäuden abgehalten werden. Konkret: die Vormittagskurse in der Musikschule auf dem Hafnerplatz, die Nachmittags- und Abendkurse im Schulzentrum. Dies hätte auch den Vorteil der barrierefreien Erreichbarkeit.

Für den VHS-Vorsitzenden Hans Angerer sind bei dieser Variante Überschneidungen und Komplikationen vorprogrammiert. Er selbst kann aus gesundheitlichen Gründen die sich ergebenden Änderungen nicht mehr mittragen. Und daraus ergibt sich das zweites Problemfeld: Bis jetzt ist es nicht gelungen, einen Nachfolger zu finden. Zeit ist nur noch bis zur außerordentlichen Generalversammlung Anfang Mai. Im schlimmsten Fall droht die Auflösung des Vereins aus dem einen und/oder anderen Grund.

NÖN.at berichtete