Erstellt am 27. Oktober 2015, 05:17

von Karl Pröglhöf

Wasserinsel im Stadtpark als Begegnungsort. Der Brunnen im Kremser Stadtpark soll nach seiner Modernisierung zu einem sozialen Treffpunkt werden. Vorerst wird er eingewintert.

Er sprudelt wieder, der Brunnen im Stadtpark. Auf dem Foto: Landtagsabgeordneter Josef Edlinger, Stadterneuerungsobfrau Maria Forstner, Vizebürgermeister Gottfried Haselmayer, Bürgermeister Reinhard Resch, Kremser-Bank-Direktor Hansjörg Henneis und Schüler der Sonderschule. Foto: Johann Lechner  |  NOEN, Johann Lechner

Mit 20 Metern Durchmesser ist der Springbrunnen im Stadtpark der größte von elf Brunnen in der Stadt. Nach der Generalsanierung erstrahlt er dank moderner LED-Leuchten nicht nur in farblich wechselndem Glanz.

Mächtige Düsen sorgen für ein bis zu acht Meter hohes Wasserspiel. Kurz bevor der Brunnen eingewintert wird, erfolgte nun die offizielle Eröffnung.

Offiziell deswegen, weil der Brunnen seit dem Volksfest in Betrieb ist und damals bereits eine wesentliche, ihm zugedachte Funktion erfüllt hat: als Ort der Begegnung.

Sonderschüler beteiligten sich am Projekt

Nachdem die Neugestaltung des „Wilhelm-Reindls“ durch einen Künstler an technischen und finanziellen Hürden gescheitert war, beteiligten sich die Schüler der Sonderschule am Projekt.

Sie ernteten für Ihre Ideen vom barrierefreien Zugang bis zu Windspielen aus Küchenunrat, die in den umstehenden Bäumen aufgehängt werden, viel Lob – von Bürgermeister Reinhard Resch über Landtagsabgeordneten Josef Edlinger, Stadterneuerungsobfrau Maria Forstner und Anni Schütz von der ausführenden Baumeisterfirma aus Weißenkirchen bis zu Kremser-Bank-Direktor Hansjörg Henneis.

Die Sparkassenstiftung hat zu den Kosten von 223.000 Euro 12.500 beigetragen, das Land 74.500.

Fehlt nur noch ein neuer Name.