Erstellt am 14. Juni 2016, 03:35

von Christian Leneis

Weiter Streit um Jugendheim in Lengenfeld. Erfolg für die Unterschriftenaktion der JVP Lengenfeld. Bürgermeister betont weiter: "JVP verliert Heim nicht."

Bürgermeister Kopetzky will die Mängel beheben.  |  NOEN, Christian Leneis

Weiter Aufregung bei der Jungen ÖVP Lengenfeld, die 595 Unterschriften gegen die Schließung des Jugendheims sammeln konnte. „Wir arbeiten für die Gemeinschaft, vom Maibaumaufstellen bis zum Weihnachtskindergarten. Wir haben das Heim von Grund auf saniert. Jetzt verlieren wir unser Jugendheim!“, kritisiert JVP-Obfrau Julia Ettenauer, die auch Unterstützung von Landesobmann Lukas Michlmayr erhält. „Wir werden weiterhin für den Erhalt des Jugendheims eintreten. Wir müssen standhaft bleiben. Die Bevölkerung steht eindeutig hinter uns“, betont er.

SP-Bürgermeister Christian Kopetzky betont allerdings weiterhin: „Es stimmt nicht, dass die Junge ÖVP ihr Heim verliert, sie muss es nur mit anderen Gruppierungen teilen!“ Kopetzky weiter: „Der Mietvertrag der ÖVP (Anm.: nicht die JVP, sondern die ÖVP war offiziell Mieter) mit der Gemeinde ist seit 2012 abgelaufen. Den kann man nicht einfach verlängern. Außerdem braucht die Gemeinde dringend Platz für die Nachmittagsbetreuung von Kindern, für die Musikschule oder auch für die Senioren.“

Das jüngste Angebot der Gemeindeführung an die JVP steht noch in der Schwebe, weil die Zustimmung der JVP aussteht: Die Jugend kann von Freitag bis Sonntag frei über die Räume im Heim verfügen. Es muss nur am Montag gereinigt übergeben werden. An den übrigen Tagen – Montag bis Donnerstag – vergibt die Gemeinde das Nutzungsrecht. Kopetzky: „Sollte die Jugend an einem anderen Tag das Heim benötigen, und es ist für keine andere Gruppe vorgesehen, dann ist das möglich!“