Erstellt am 07. November 2015, 07:12

30 Jahre Theaterstadl in der Ramsau. Applaus ernteten die Laienschauspieler zum Jubiläum für ihr Stück "Liebe, Geld und falsche Wimpern".

Gaby Tolar, Maske, Karl Spendlhofer als Bauer Gruber, Johanna Schafhauser als seine Frau, Patrick Zöchling, beider Sohn, Anica Berger, welche die Tochter der Krämersfrau Berger spielt, Daniela Spendlhofer-Steurer als Krämersfrau, Bettina Geheuer als Französin Josefine Lamotte, Hermine Zwesper, die als Souffleuse fungiert, Johann Steiner in der Doppelrolle als Freund der Grubers und als falsche Josefine Lamotte sowie Georg Berger als unterdrückter Ehemann der Krämersfrau stellten beim heurigen Stück ihr Können unter Beweis.  |  NOEN, Wolfschwenger

"Der Applaus ist ihr Verdienst", sagt Obmann Johann Steiner über seine Schauspieltruppe,die alle zwei Jahre im Gasthof Gruber ein lustiges Bauernstück auf die Bühne bringt.

Bei „Liebe, Geld und falsche Wimpern“, dem Stück des heurigen Jahres, bei dem List und Intrigen zum Erfolg führen, wurden die Spieler mit viel Applaus belohnt. Über Anspielungen auf Ramsauer Bürger und die Komik, die manchmal bereits Profiniveau erreichte, brachten den Darstellern große Lacher. Hervorzuheben: Johann Steiner als Josefine Lamotte, die Dame aus Frankreich, und Georg Berger als unterdrückter Ehemann der Krämersfrau.

30-jähriges Bühnenjubiläum

Der Theaterstadl Ramsau feiert mit dieser Aufführung sein 30-jähriges Bühnenjubiläum. Johann Steiner hat den Titel der allerersten Aufführung recherchiert: „Ein Gemeinderat auf Urlaubsreise“. Auf Reise gingen damals auch die Schauspieler, als Wandertheater kam die Inszenierung nach Rohr im Gebirge. Das war aber die Ausnahme. Seither wird in Ramsau gespielt.

Franz Gaupmann, der seit der Gründung als Kassier mit Begeisterung bei der Truppe ist, meint im Gespräch: „Ich wollte Talente fördern und das Dorfleben aktivieren.“

Im Gründungsprotokoll heißt es, es werde gegenseitig irgendwie ausgeholfen. „Daran hat sich nichts geändert“, lacht Johann Steiner, auch heute wird gegenseitig irgendwie ausgeholfen. Und mit viel Engagement gespielt.