Erstellt am 09. August 2016, 04:00

von Astrid Krizanic-Fallmann

Trend setzt sich fort: Weniger Arbeitslose. Wieder Rückgang: 787 Personen waren Ende Juli im Bezirk Lilienfeld vorgemerkt. Das bedeutet ein Minus von 3,1 Prozent.

BVZ, Werner Müllner

Seit nunmehr zehn Monaten in Folge sinkt hierzulande die Zahl der Jobsuchenden.

Auch in der zweiten Jahreshälfte gibt es im Bezirk Lilienfeld weniger Arbeitslose. „Mit 787 vorgemerkten Personen Ende Juli ist ein Rückgang um 25 Personen gegenüber 2015 zu verzeichnen. Das ist ein Minus von 3,1 Prozent“, sagt Claudia Marschall, die stellvertretende Leiterin des Arbeitsmarktservice (AMS) Lilienfeld. Beim Niederösterreich-Vergleich hatten nur die Bezirke Melk und Waidhofen/Thaya mit 3,9 und 3,2 Prozent niedrigere Raten. Gesamt betrachtet stieg der Stand im Bundesland um 2,8 Prozent.

 „Das ist unter anderem auf intensiven Einsatz von Fördermitteln zurückzuführen.“ 

AMS-Vize Claudia Marschall zur Reduzierung bei der Langzeitarbeitslosigkeit

„Bei den Jugendlichen unter 25 Jahren waren um 20 Personen weniger gemeldet als Ende Juli 2015“, weist Marschall auf Details in der Lilienfelder Statistik hin. „Erfreulich“ für sie sind auch die Zahlen bei Personen, die länger als sechs beziehungsweise 12 Monate arbeitslos sind. In ersterer Gruppe bedeuten aktuell 301 Registrierte eine Reduzierung um 34 Personen.

In der zweiten Gruppe stehen 168 Personen zu Buche, um sechs weniger als im Vergleichszeitraum. „Das ist unter anderem auf den intensiven Einsatz von Fördermitteln durch das AMS zurückzuführen“, weiß die Vize-Geschäftsstellenleiterin.

94 offene Stellen sofort verfügbar

Etwas anders sieht die Sache in der Juli-Übersicht hingegen bei Personen über 50 Jahren aus. „Hier liegt ein Anstieg um 37 Personen vor, ebenso bei Personen, die nicht die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen, hier sind es mit 142 um acht Personen mehr als im vorigen Jahr“, so Marschall.

Dem gegenüber stehen 94 sofort verfügbare offene Stellen, ein Plus von fünf Stellen. Laut AMS „besonders positiv“ ist die Erhöhung der sofort verfügbaren Lehrstellen von 13 auf 24. Lehrstellensuchende sind indes 27 verzeichnet.

75 Frauen und 70 Männern wurde die Teilnahme an einer Schulung ermöglicht. Das sind im Vergleich zu Juli 2015 um elf Personen weniger.