Annaberg , Mitterbach am Erlaufsee

Erstellt am 13. Januar 2018, 05:47

Lifte bejubeln Besuchszahlen in den Weihnachtsferien. Annaberg verbuchte stolze 3.200 Gäste am 6. Jänner. Zuwachs auch in Mitterbach.

Annabergs Lifte-Chef Karl Weber ist zufrieden.   |  Heidlmair, Heidlmair

Trotz widriger Witterungsbedingungen zu Jahresbeginn sind die heimischen Skigebiete mit dem Start der Wintersaison und dem Verlauf der Weihnachtsferien sehr zufrieden.

„Gegenüber der vergangenen Saison verbuchen wir bisher ein Plus von 23 Prozent“, freut sich Geschäftsführer Karl Weber von den Annaberger Liften. Seit Betriebsbeginn am 8. Dezember wurden bereits 28.000 Gäste gezählt. Enorm war der Ansturm am vergangenen Samstag, wurden doch am 6. Jänner rund 3.200 Besucher registriert. „Das war der zweitstärkste Tag in der Geschichte unserer Skidata-Aufzeichnungen“, weiß Weber.

An die 2.000 Besucher genossen am Sonntag noch das Ende der Weihnachtsferien auf den Annaberger Pisten. Gut nachgefragt werden im Allgemeinen weiters die Angebote wie Flutlichtrodeln oder der Tourengeher-Abend. Für letztere Wintersportler hat jeweils donnerstags die lifteigene Schutzhütte Anna-Alm bis 20 Uhr geöffnet, die Pisten dürfen bis 20.30 Uhr befahren werden.

Gemeindealpe stockte das Personal auf

Eine deutliche Steigerung der Besucher meldet auch die Gemeindealpe in Mitterbach, welche von schlechten Wetterverhältnissen – Sturm und Regen – betroffen war. Vom 24. Dezember 2017 bis 6. Jänner 2018 wurden 11.600 Gäste gezählt, für den vergangenen Vergleichszeitraum weist die Statistik nur 7.200 Gäste aus. „Besonders stark waren der 26. Dezember mit 1.000 Gästen, der 29. Dezember mit 1.200, der 30. Dezember mit 1.130 und der 6. Jänner mit 1.670 Gästen, ein Rekordtag“, informiert Katharina Heider-Fischer von der NÖVOG-Kommunikation.

„Die Pisten haben die Regenphasen durch die perfekte Präparierung unserer Mitarbeiter bestens überstanden“, resümiert Heider-Fischer. Generell werde von Seiten des Betreibers versucht, „immer das gesamte Personal an die Wetterlage und den zu erwartenden Gästezustrom anzupassen“, so die NÖVOG-Sprecherin. „Daher haben wir am 6. Jänner den Pistendienst, die Kassenmitarbeiter und das Stationspersonal verdoppelt, um dem erhöhten Gästezustrom gerecht zu werden“, schildert Katharina Heider-Fischer.

Über einen Zuwachs bei den Buchungen in Mitterbach kann Bürgermeister Alfred Hinterecker berichten. „Diese liegen im Dezember 2017 um 60 Prozent höher als im Dezember 2016“, gibt er Auskunft. Wesentlichen Anteil daran hätten das im Sommer eröffnete Hotel Mitterbach von Unternehmer Robert Karner und die neuen Ferienwohnungen. „Somit gibt es adäquate Betten“, meint Hinterecker. Nach dem positiven Auftakt hofft der Mitterbacher Bürgermeister nun auf ebenfalls gute Semesterferien.