Erstellt am 21. März 2017, 03:45

von Markus Zauner

Skigebiete jubeln über eine Rekordbilanz. Reidl-Lifte melden bei 90.000 Gästen umsatzstärksten Winter der Lift-Geschichte. Auch sattes Nächtigungsplus in Annaberg und Mitterbach.

Wegen Regens fand der Saisonabschluss bei den Annaberger Liften im Teichstüberl statt. Der musikalische Ausklang erfolgte mit den Zaumbradlern unter Andi Pfeffer. Im Bild: Walter Burger, Peter Enne, Christina Sandner, Otto Fahrnberger, Birgit Sailler, Bernhard Fleck, Luki Freudensprung, Erich Sandner, Gerald Nutz (hinten), Sabine Kessel, Andi Pfeffer und Claudia Krones (vorne).  |  NOEN, Heidlmair

Die gut verlaufenen Weihnachts- und Semesterferien waren Vorboten einer Spitzenbilanz, mit dem Saisonende per vergangenem Sonntag steht nun fest: Die Annaberger Reidl-Lifte haben im Winter 2016/2017 ein Rekordergebnis eingefahren. „Es war der umsatzstärkste Winter der Lift-Geschichte“, strahlt Geschäftsführer Karl Weber übers ganze Gesicht. Ebenso erfreulich: Rund 90.000 Besucher bedeuten laut Weber gegenüber einem Durchschnittswinter 20 Prozent Steigerung.

„Das gute Ergebnis verdanken wir einem schneereichen Winter in Verbindung mit sehr guten Wetterverhältnissen.“ Tourismuslady Katalin Burger, Annaberg

„Das Wetter hat uns in die Karten gespielt“, kennt der Geschäftsführer einen essenziellen Grund für die Top-Bilanz. Ihr Scherflein hätten aber auch die Liftbetriebe selbst beigetragen: „Wir konnten dank der Vorarbeit mit Maschinen-Schnee, wie geplant, am 8. Dezember in die Saison starten.“

102 Betriebstage hat das Familien-Skigebiet Annaberg in diesem Winter gezählt. „Hervorragend angenommen wurde auch die neue Zdarsky-Piste. 20 Rennveranstaltungen gab es hier“, ergänzt Weber.

Annaberg: 10,6 Prozent mehr Nächtigungen

Jubelstimmung herrscht zudem in der Annaberger Hotellerie. „In der Wintersaison des Vorjahres hatten wir 18.546 Nächtigungen, heuer 20.504, das sind um 1.958 mehr und bedeutet eine Steigerung von 10,6 Prozent. Im März können wir mit einem weiteren Nächtigungszuwachs rechnen“, zitiert Tourismuslady Katalin Burger zufrieden aus der Nächtigungsstatistik.

Burgers Kurzanalyse: „Das gute Ergebnis verdanken wir einem schneereichen Winter in Verbindung mit sehr guten Wetterverhältnissen. Endlich wieder einmal ein Winter, wie man ihn sich nur wünschen kann.“ Erfreulich sei, dass heimische Betriebe „sowohl im Zentrum als auch in der Umgebung von Annaberg zu dem guten Ergebnis mit einem kräftigen Nächtigungszuwachs beigetragen haben“, ergänzt die Tourismusinsiderin.

Annabergs Lifte-Geschäftsführer Karl Weber.  |  NOEN

Noch keine konkreten Zahlen parat hat die NÖVOG als Betreiber der Gemeindealpe Mitterbach, wo der Liftbetrieb für diese Skisaison ebenso am Sonntag eingestellt wurde. Nur so viel: „Die Wintersaison ist sehr zufriedenstellend verlaufen“, bestätigt NÖVOG-Sprecher Martin Prikoszovich.

Tolle Bedingungen am Berg

Lob für das Team der Gemeindealpe spricht Bürgermeister Alfred Hinterecker aus: „Die Pisten waren toll hergerichtet.“ Beste Bedingungen am Berg also, die zur guten Nächtigungsbilanz in Mitterbach beigetragen haben. „Im Dezember gab es sechs Prozent Steigerung zur Vorsaison, im Jänner beträgt das Nächtigungsplus 36 Prozent, im Februar 39 Prozent. Im März liegen wir bis jetzt gleich“, fasst Hinterecker die Wintersaison in Zahlen. Ausbaupotenzial sei freilich noch gegeben, weiß der Bürgermeister mit Blick auf das Hotel von Robert Karner, das (wie berichtet) im Frühjahr seine Pforten öffnen soll: „Wir hoffen, dass wir mit den neuen Betten noch schlagkräftiger werden.“

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