Annaberg

Erstellt am 08. November 2017, 15:47

von NÖN Redaktion

Naturparkzentrum sorgte für Plus bei Wanderern. Rund fünf Prozent mehr Gäste als 2016 registrierte Ötscher-Basis-Leiter. Wachsend ist auch Interesse an Veranstaltungen.

Bei Martina Schmidthaler und Gerlinde Handlechner (v. l.) konnten die Besucher anlässlich des Aktionstages für Hochlagenobst in der Ötscher-Basis in Wienerbruck die Sorten bestimmen lassen.  |  NOEN, Fred Lindmoser

Auf Kontinuität und Langfristigkeit setzt Florian Schublach. Mit der Ende Oktober abgeschlossenen Saison ist der Leiter des – im Vorfeld der Landesausstellung 2015 errichteten – Naturparkzentrums Ötscher-Basis zufrieden.

Spitzentage mit bis zu 2.000 Leuten

„Es war ein guter Sommer, bei den Besuchern konnte ein Plus von ungefähr fünf Prozent im Vergleich zu 2016 erreicht werden“, resümiert Schublach über die Frequenz in Wienerbruck. Durch eine „bessere Aufteilung“ der Wanderer während der Woche wären „Spitzentage mit 2.000 Leuten“ vermieden worden, was laut ihm für alle Seiten verträglicher ist. Ein wachsendes Interesse gibt es von Mal zu Mal auch bei den Veranstaltungen.

Das Nachterlebnis oder die Jodel-Tour seien beispielsweise „kleine, feine Geschichten“. Stark nachgefragt war außerdem der Aktionstag zum Hochlagenobst im Oktober. „Rund 150 unterschiedliche Obstsorten konnten bestimmt werden, bei zwei unbekannten Äpfeln wird weitergeforscht“, sagt Schublach, Beratung und Hilfe erfolgten ebenfalls für Abnehmer von 170 Obstbäumen, welche über die LEADER-Region bestellt wurden. Wie die Angebotspalette nächstes Jahr ausschaut, wird auch anhand einer externen Evaluierung erst entschieden. Kurse zum Obstbau stehen jedoch schon fest.

Gastro-Bereich auch erfolgreich

Funktioniert habe gleichfalls die Bewirtung im Schutzhaus Vorderötscher und in der Ötscher-Basis selbst, die heuer an private Pächter vergeben wurde. Zum Benefizkonzert für „Licht ins Dunkel“ mit „Opfekompott“ am 18. November sperrt der Gastro-Bereich in Wienerbruck kurzfristig wieder auf.

Die Wintermonate werden einerseits für Besprechungen mit den Schulen der Naturparkgemeinden genutzt. Parallel gehen die Arbeitskreise bezüglich der Erstellung des neuen Konzeptes für den Naturpark Ötscher-Tormäuer weiter. „Dass wir uns auf diesen Prozess konzentrieren können, ist extrem wichtig“, meint Schublach im Hinblick auf die Zukunftswerkstätte im kommenden März.