Erstellt am 28. Oktober 2015, 05:37

Attraktiverer Fahrplan für das Traisental. Schnelle Verbindungen, klares Taktmuster, optimierte Umstiege: Fahrplanumstellung im Dezember bringt laut Wilfing Optimierungen für die Traisentalbahn.

Rund 700.000 Euro würde die Taktverdichtung pro Jahr kosten.  |  NOEN, www.BilderBox.com

Vieles neu macht traditionell der Mitte Dezember in Kraft tretende neue ÖBB-Fahrplan — auch für die heimischen Gefilde.

Wesentliche Verbesserung für Pendler

„Mit der Vollinbetriebnahme des Wiener Hauptbahnhofes am 13. Dezember werden umfassende Änderungen im Fahrplanschema in der gesamten Ostregion möglich. Ich freue mich, auch für die Traisentalbahn wesentliche Verbesserungen für unsere Pendlerinnen und Pendler ankündigen zu können“, bestätigt Verkehrslandesrat Karl Wilfing. Neben der Umstellung auf ein klares Taktschema mit Stundentakten auch am Wochenende gehören laut Wilfing optimale Umstiege zur Westbahn nach Wien oder auch Richtung Westen zu den Vorteilen des neuen Systems.

Die Verbesserungen laut Verkehrslandesrat im Detail:

  • Ganztägiges Taktsystem auch am Wochenende.
  • Halbstündliche Verbindung Lilienfeld – Schrambach – St. Pölten auch im Frühverkehr.
  • Optimierte Abendverbindungen an Samstagen.

Nachdem bereits im vergangenen Jahr ein Taktsystem auf der Traisentalbahn eingeführt wurde, können beim kommenden Fahrplanwechsel weitere Verbesserungen für die Fahrgäste umgesetzt werden. „Vor allem zwischen 6 und 20 Uhr können wir einen REX-Stundentakt St. Pölten-Traisen auch am Wochenende realisieren. Fahrgäste aus Schrambach bzw. Lilienfeld profitieren besonders im Frühverkehr durch eine halbstündliche Verbindung nach St. Pölten von 5 bis 7 Uhr“, betont Wilfing.

„Durch die neuerlichen Verbesserungen auf der Traisentalbahn wird deren Stellung als wichtige, zukunftssichere Regionalbahn untermauert.“ Karl Wilfing

Der ganztägige REX-Takt und Stundentakt St. Pölten – Traisen, auch am Wochenende von 6 bis 21 Uhr, ist, so Wilfing, bereits seit Dezember 2014 umgesetzt. Ab Fahrplanwechsel 2015/2016 kündigt der Verkehrslandesrat nun auch die Vertaktung des Frühverkehrs Richtung St. Pölten von 5 bis 8 Uhr an.

Weitere Optimierungen:

  • Exakter Halbstundentakt von Hainfeld nach St. Pölten.
  • Taktzüge bedienen neu den Knoten St. Pölten zur Minute xx:00 (bisher xx:30). „Damit kurzer Anschluss von und zu Railjet Richtung Westen (Linz, Salzburg) und Osten (Wien Hbf, Flughafen Wien, Budapest). Damit sei ein ganztägiger Anschluss auch zum Regionalverkehr Richtung Westbahn (sowohl Richtung Osten als auch Westen) und Richtung Krems/Herzogenburg gewährleistet, sagt Wilfing.
  • Durchgängige Reiseketten aus dem Traisental Richtung Pöchlarn, Erlauftal und Ybbs werden systematisch und ohne lange Wartezeiten ermöglicht.
  • Auf Schülerverkehr wird Rücksicht genommen (neuer Schülerzug um 13.35 Uhr ab St. Pölten).
  • Verlängerung des Stundentakts an Samstagen.
  • Letzte Abfahrt um 18.05 ab St. Pölten (nach Hainfeld).
  • Letzte Abfahrt um 19.05 ab St. Pölten (nach Schrambach).
  • Beseitigung aller Taktabweichungen untertags.

Karl Wilfings Bilanz: „Insgesamt wird durch die neuerlichen Verbesserungen auf der Traisentalbahn deren Stellung als wichtige, zukunftssichere Regionalbahn untermauert. Die Traisentalbahn ist eine ganz wesentliche Zugverbindung für die Region, die Pendler und das Land Niederösterreich.“ Daher seien die nunmehrigen Optimierungen „eine weitere Attraktivierung der Bahn für die Pendlerinnen und Pendler“.

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