Erstellt am 31. Mai 2016, 03:04

von Markus Zauner

Aufregung um "Nazi"-Posting. Von "Nazi-Arschlöchern" ist in einem Facebook-Eintrag die Rede. FP-Chef Hafenecker hat die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.

FP-Bezirksparteiobmann Christian Hafenecker empört sich über ein Anti-FP-Posting.  |  NOEN, privat

Ein Anti-FP-Posting auf Facebook im Zusammenhang mit der Bundespräsidentenwahl stößt FP-Bezirkschef Christian Hafenecker sauer auf. Darin heißt es in Richtung FPÖ unter anderem im Originalton: „Ich hätte nie geglaubt, dass Nazi-Arschlöcher eine Beinahe-Mehrheit in Österreich schaffen können.“

Gegen den mutmaßlichen Verfasser, einen Wilhelmsburger, hat Hafenecker eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft St. Pölten geschickt — mit dem Ersuchen auf Prüfung, ob der Straftatbestand der Verhetzung beziehungsweise üblen Nachrede erfüllt sei.

Eine Entschuldigung verlangt Hafenecker auch von ÖVP-Bezirkschef Karl Bader, weil der das „Nazi“-Posting geliked habe. Bader betont freilich, dass das Like nicht aus seiner Feder gekommen sei: „Leider wurden auf meine Facebookseite in den letzten vier Wochen mehrmals Postings in meinem Namen gestellt, die nicht von mir waren. Auch diese habe ich sofort entfernt.“

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Kommentar von Markus Zauner: