Erstellt am 14. Dezember 2015, 08:27

von Gabi Zeller

"Betreubares Wohnen": Neubau schreitet voran. "Betreubares Wohnen" soll im Frühjahr 2017 bezugsfertig sein. Bürgermeister Rudolf Pfeffer dankte Gemeinderätin Veronika Mosbacher für ihre wichtige Initiative. ST.

Bürgermeister Rudolf Pfeffer, der Leiter der Wohnbaugruppe Hypo NÖ, Michael Swoboda, Landtagsabgeordneter Karl Bader, Andreas Gruber, Gemeinderätin und Initiatorin Veronika Mosbacher, Polier Johann Lutz, Baumeister Wolfgang Gutleder, Systemadministrator Gerhard Hammer und der Vorstandsobmann der NÖ Wohnbaugruppe NBG, Walter Mayr (von links), wohnten der Gleichenfeier bei.  |  NOEN, Foto: Zeller

„Wir können mit Stolz sagen, wir errichten leistbare Wohnungen und können diese auch leistbar übergeben“, sagte Walter Mayr, Vorstandsobmann der NÖ gemeinnützigen Bau- und Siedlungsgenossenschaft für Arbeiter und Angestellte, reg. Gen.m.b.H. (NBG).

Diese lud am 9. Dezember im Beisein zahlreicher Ehrengäste zur Gleichenfeier der in Bau befindlichen Wohnhausanlage „Betreubares Wohnen in St. Aegyd“, Markt 32, ein. Das Wohngebäude besteht aus 16 Wohneinheiten, wobei acht Wohnungen in der Größe von rund 46 bis 62 Quadratmeter für „betreubares Wohnen“ konzipiert sind, weitere acht Wohnungen werden in Miete mit Kaufmöglichkeit in der Größe von rund 71 bis 88 Quadratmetern errichtet.

Gesamtbaukosten beziffern sich mit 2,3 Millionen

Die Wohnungen sind entweder mit Eigengarten, Terrasse oder Balkon ausgestattet. Das Stiegenhaus ist barrierefrei und erhält einen Aufzug. Weiters sind unter anderem ein Arztzimmer, ein Gemeinschaftsraum sowie Pkw-Abstellplätze vorhanden (die NÖN berichtete). „Die Übergabe ist für Frühjahr 2017 geplant. Die Gesamtbaukosten beziffern sich mit 2,3 Millionen Euro, wobei die Wohnbauförderung 1,5 Millionen Euro beträgt und der Rest als Darlehen bei der Hypo Landesbank frei finanziert wird“, informierte Mayr, welcher sich beim Land NÖ und der Marktgemeinde für die Zusammenarbeit bedankte.

Bürgermeister Rudolf Pfeffer betonte die Wichtigkeit dieses Wohnbaus und sprach Gemeinderätin Veronika Mosbacher Dank für ihren außerordentlichen Einsatz aus. Als Freudentag bezeichnete Landtagsabgeordneter Karl Bader die Feierstunde. „Menschen, die älter werden, sollen die Möglichkeit erhalten, nahe ihrem Wohnort bleiben zu können. Man braucht Mut, um so ein Projekt durchzusetzen. Daher freut es mich, dass im September mit dem Bau begonnen werden konnte. Mein Dank gilt allen, die am Entstehen dieser Anlage beigetragen haben“, so Bader.

Den Gleichenspruch sprach Andreas Gruber, Lehrling der Firma MHB Holz und Bau.