Erstellt am 16. Oktober 2015, 05:02

von Gila Wohlmann

"Bin sehr glücklich". Maximilian Schwager zieht über seine erste Woche als neuer Hohenberger Dorf-Wirt Bilanz: Buchungen aus ganzem Bezirk.

»Die Gäste setzen auf Regionalität«, weiß »Zwei-Linden«-Wirt Maximilian Schwager.  |  NOEN, Gravogl

Seit knapp über einer Woche hat der "neue" Gasthof "Zwei Linden"geöffnet. Betreiber Maximilian Schwager berichtet im NÖN-Gespräch über seine erste Woche als Profi-Wirt.

NÖN: Wie ist der Gästezustrom?
Maximilian Schwager: Bei der Eröffnung am 2. 10. kamen geschätzte 250 Gäste, am Sonntag, 4. Oktober, haben wir rund 100 Mittagessen verzeichnet. Es gibt viele Anfragen bezüglich der Fremdenzimmer, erste Nächtigungen gab es aus Deutschland.

Kommen Gäste regelmäßig?
Ja, viele Hohenberger sind bereits „Stammgäste“. Es gibt schon Anfragen und Buchungen des Saals für Veranstaltungen aus dem ganzen Bezirk. Der Saal wird mit dem Kammermusikabend diesen Samstag „neu eröffnet“.

Großer Wert auf Regionalität 

Wie ist das Kunden-Feedback?
Unsere Mittagmenüs kommen sehr gut an, vor allem der hauseigene Mehlspeisschrank. Bei den Speisen wird großer Wert auf Regionalität gelegt.

Wie fühlen Sie sich so als „echter“ Wirt nach der ersten Woche?
Ich erfreue mich bester Gesundheit und bin sehr glücklich, Wirt geworden zu sein.

Wie lässt sich der Gastronomiejob mit dem Berufsbild Religionslehrer vereinbaren?
In der Bibel spielt ja die Gastfreundlichkeit eine sehr wichtige Rolle. Damit meine Gäste nicht vernachlässigt werden, habe ich meinen Lehrer-beruf ruhend gestellt.Dank spreche ich meinen Mitarbeitern aus. Es werden übrigens auch noch Initiativ-Bewerbungen entgegengenommen.