Lilienfeld

Erstellt am 08. Oktober 2017, 07:48

von NÖN Redaktion

Sherlock-Holmes-Gesellschaft ehrte Gerald Axelrod. Deutsche Sherlock-Holmes-Gesellschaft zeichnete Gerald Axelrod für seinen Band „Fluch von Baskerville“ aus.

Olaf Maurer (l.), Obmann der Deutschen Sherlock-Holmes-Gesellschaft, überreichte in Meiringen, Schweiz, an Gerald Axelrod (r.) den „Blauen Karfunkel“.  |  NOEN, privat

1997 erschien „...als lebten die Engel auf Erden“, mittlerweile hat der Fotograf und Autor 19 Werke publiziert. Nun hat Gerald Axelrod seinen ersten Preis eingeheimst.

Für den im vergangenen Jahr veröffentlichten Bildband „Sherlock Holmes und der Fluch von Baskerville“ verlieh ihm die Deutsche Sherlock-Holmes-Gesellschaft beim Treffen in Meiringen (Schweiz) aufgrund der „herausragenden und bemerkenswerten Arbeit“ den „Blauen Karfunkel“ in der Kategorie „Bücher 2016“.

Preis als Anerkennung für die Arbeit

„Für mich bedeutet der Preis eine Anerkennung für all die Arbeit, die ich in meine Bücher gesteckt habe“, kommentiert der Lilienfelder. Ein Jahr lang ist er mit einem Thema beschäftigt. „Zuerst muss ich mich in die Literatur einlesen, dann die Reisen planen“, schildert Axelrod. Vier waren beim „Holmes“ nötig.

„Schottland, dort wurde Sir Arthur Conan Doyle geboren und studierte Medizin, London und Dartmoor, wo der ,Hund von Baskerville‘ spielt, Feldkirch in Vorarlberg, hier ging Conan Doyle im Alter von 16 Jahren ein Jahr lang in das Jesuiten-Internat Stella Matutina zur Schule und schließlich Meiringen, denn dort wäre Sherlock Holmes im Krimi ,Das letzte Problem‘ beinahe zusammen mit seinem Erzfeind Professor Moriarty den Reichenbachfall hinuntergestürzt“, zählt Axelrod auf. Dann kommen noch Fotos machen, den Text schreiben und anderes mehr dazu.

„Die Deutsche Sherlock-Holmes-Gesellschaft hat offenbar erkannt, wie viel Aufwand in einem solchen Buch steckt. Da freut es mich, dass dies mit einem Preis honoriert wird“, sagt Axelrod. Nicht unerwähnt lassen will er auch die Tatsache, dass jedes Jahr hunderte von Büchern zum Thema Sherlock Holmes erscheinen. Es sei daher eine große Ehre für ihn, den einmal jährlich vergebenen Preis für das beste deutschsprachige Sherlock-Holmes-Buch zu erhalten, so der Schriftsteller.