Erstellt am 23. November 2015, 09:01

von Nadja Straubinger

Liebesbriefe von Hermann Lilienfeld. Historikerin Reinildis van Ditzhuyzen stellt ihr neues Werk, das erste Buch über einen „Lilienfelder“, im Pfarrsaal vor.

Wer ist Hermann Lilienfeld? Dieser Frage geht Reinildis van Ditzhuyzen in ihrem neuen Buch nach. Foto: privat  |  NOEN, privat

Schon seit mehr als 30 Jahren steht die Stadt Lilienfeld mit Personen in Verbindung, die den Familiennamen „Lilienfeld“ tragen. „Wir stehen mit etwa 30 Familien in Kontakt“, berichtet Heinz Eppensteiner, Obmann des Bezirksheimatmuseums.

Der erste sei 1981 ins Büro gekommen und habe sich als „Alfred Lilienfeld“ vorgestellt, der hier geboren worden war. „Der Letzte kam aus Chile“, weiß Eppensteiner. Viele der Familien seien überzeugt aus Lilienfeld abzustammen, der Beweis dafür stehe aber noch aus.

Afrikanische und amerikanische „Lilienfelder“

Die niederländische Expertin für Monarchie und Adel, Reinildis van Ditzhuyzen, fand in einem Safe die Korrespondenz zweier Liebender: Hermann Lilienfeld schreibt seiner Mimi aus der Mariahilfer Straße in Wien.

Van Ditzhuyzen sammelt Spuren rund um die Welt über den k.u.k. Offizier, Mediziner und Kapellmeister Hermann Lilienfeld. In „Liebesbriefe aus Lemberg“ schaffte die Niederländerin es, sein Leben zu rekonstruieren. Auch in Lilienfeld war sie für Recherchezwecke.

Im Rahmen der Präsentation werden Familien mit dem Namen „Lilienfeld“ aus Europa, Afrika und Amerika mittels Bild- und Textpräsentation vorgestellt, wie etwa die „Herren von Lilienfeld“, deren Haus am Platz des heutigen „Schlössls“ steht.


Präsentation

Reinildis van Ditzhuyzen stellt ihr Buch „Liebesbriefe aus Lemberg“ am Mittwoch, 2. Dezember, um 19 Uhr im Pfarrsaal Lilienfeld vor. Es ist das erste über eine Person mit dem Namen „Lilienfeld“.