Erstellt am 02. Dezember 2015, 05:33

von Markus Zauner

Das plant die Stadt im kommenden Jahr. Budgetvorschau / Rathaussanierung ist 2016 mit 1,3 Millionen Euro teuerstes außerordentliches Projekt. Sportplatz soll Flutlicht erhalten. LILIENFELD / 

Der beauftragte Architekt Martin Bachner, Vizebürgermeister Wolfgang Labenbacher, Bürgermeister Herbert Schrittwieser, Jury-Vorsitzender Architekt Richard Zeitlhuber, Bauamtsleiterin Christiane Rauscher, Stadtamtsdirektor Franz Rametsteiner und Stadträtin Elfriede Ressl (v. l.) präsentieren die geplanten Prefa-Falzplatten für den Rathaus-Zubau  |  NOEN, zVg

,,Eine sparsame und vorausschauende Gemeindeverwaltung wird auch in Zukunft den Ton angeben. Daraus resultiert, dass es 2016 möglich ist, in vielen Bereichen außerordentliche Projekte umzusetzen und Entwicklungen für die Stadt zu betreiben“, hält Bürgermeister Herbert Schrittwieser zum Budget der Stadt für 2016 fest.

An letzten Details wird derzeit noch getüftelt, Mitte Dezember steht der Haushaltsvoranschlag dann im Gemeinderat zur Beschlussfassung an. Teuerstes außerordentliches Vorhaben ist im kommenden Jahr das Projekt „Zubau und Sanierung des Rathauses“, das mit 1,3 Millionen Euro zu Buche steht. „Der Hauptteil der Sanierung soll 2016 erfolgen“, bestätigt Schrittwieser. Bei der jüngsten Besprechung wurden übrigens jene grünen Prefa-Falzplatten präsentiert (siehe Foto), mit denen der Zubau ausgeführt werden soll. „Dieser Farbton ist passend und eine starke Überlegung“, urteilt der Ortschef.

Kanal- und Straßenbau als große Brocken

Den zweitgrößten „Brocken“ im insgesamt neun Projekte umfassenden außerordentlichen Haushalt für 2016 bildet der Kanalbau (300.000 Euro) vor dem Straßenbau (80.000 Euro). Neben der Fortführung des Hochwasserschutzprojektes steht nächstes Jahr auch die Sportplatzsanierung am Programm. „Die Laufbahn und die Anlaufspur der Weitsprunganlage werden erneuert, zudem soll der Fußballplatz eine Flutlichtanlage bekommen“, verrät der Bürgermeister.

Nachdem in der letzten Gemeinderatssitzung die Anhebung der Gebühren für Wasser, Kanal und Friedhof abgesegnet worden war, soll es nächstes Jahr laut Ortschef keine weiteren Abgabenerhöhungen geben.