Erstellt am 29. Dezember 2015, 07:14

von Nadja Straubinger

Dienste verliefen ruhig. Rettung, Feuerwehr und Polizei waren auch anden Feiertagen für das Wohl der Bevölkerung unterwegs.

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Während viele Weihnachten im trauten Heim verbringen, gibt es einige, für die das aufgrund ihres Jobs oder freiwilligen Engagements nicht möglich ist. Egon Winkler vom Samariterbund Traisen hatte Dienst am Heiligen Abend, er feierte aber im Kreis der Familie. Wie, das ist leicht erklärt: „Ich habe gemeinsam mit meiner Frau Dienst versehen, wir hatten das Einsatzauto bei uns zuhause.“ Zur Christmette haben es die beiden aber nicht geschafft, sie wurden zu zwei Einsätzen gerufen.

Etwa 30 Personen waren auf den RK-Stützpunkten Türnitz, Lilienfeld und St. Aegyd im Einsatz. „Wir haben einen Christbaum und natürlich gibt es Geschenke, Kekse und viele Leckereien“, berichtet Christopher Scheidl vom Roten Kreuz.

„Es war heuer sehr ruhig im Bezirk“

Auch in St. Veit war die ASBÖ-Dienststelle besetzt. Erich Schachner berichtet: „Es kamen ältere Herrschaften zum Plaudern vorbei.“ Außerdem wurde an der Dienststelle wieder das Friedenslicht ausgegeben. Einen Notfall habe es gegeben, zu dem die Sanis ausrückten.

„Es war heuer sehr ruhig im Bezirk“, berichtet FF-Bezirkskommandant Anton Weiss. Nur wenige kleinere Unfälle habe es gegeben, diese gehören aber zum täglichen Geschäft. Bei seiner Wehr in Kaumberg werden drei bis vier Florianis eingeteilt, die fix für Einsätze verfügbar sind.

Bei der Polizei sei der Weihnachtsdienst wie der Dienst an allen anderen Tagen, berichtet Bezirkspolizeikommandant Michael Hochgerner. Man freut sich aber auf positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung. „Wir sind für Einsätze im Bereich Gewalt in der Privatsphäre bestens gerüstet“, so Hochgerner. Denn in manchen Familien kochen die Emotionen am Heiligen Abend hoch.