Erstellt am 19. März 2016, 04:34

von Markus Zauner

Ein Vorzeige-Helfer aus Hohenberg. Heinz Auer ist wieder daheim — mit der Gewissheit, durch 39 Augen-OPs den Allerärmsten geholfen zu haben.

Augen-Operationen finanziert: Heinz Auer (71) bei seiner jüngsten Mission in Gondar.  |  NOEN, zVg

Er ist immerhin schon 71 Jahre, aber kein bisschen müde, in Äthiopien zu helfen. Nach einer dreiwöchigen Reise ist Heinz Auer am Sonntag aus Gondar im Norden des Landes heimgekehrt.

„39 Augen-Operationen wurden in der Klinik durchgeführt“, freut sich der Hohenberger, den Ärmsten der Armen in Gondar wieder tatkräftig geholfen zu haben. 60 Euro pro OP musste Auer aufbringen.

Ein positives Wiedersehen gab es beim Äthiopien-Besuch Auers auch mit jener Dame, der auf Initiative des Helfers ein Tumor an der Wirbelsäule entfernt werden konnte. Auer: „Es geht ihr jetzt viel besser, vor der OP war die Frau gelähmt. Sie kann schon kurze Strecken mit den mitgebrachten Stöcken gehen, braucht aber noch immer Therapie.“ Genutzt hat der Hohenberger seine Äthiopien-Reise auch zu einem Besuch bei der Familie von Mimi — jener Äthiopierin, der Auer vor Jahren zu helfen begann und die mittlerweile in Österreich verheiratet ist. „Es ist alles in Ordnung. Das Baby-Geschäft von Mimis Schwester floriert auch. So war das Geld gut investiert“, berichtet Heinz Auer zufrieden.