Erstellt am 17. Dezember 2015, 05:53

von Gila Wohlmann

Erlös für guten Zweck. Lilienfelder Krippenspiel fand in Eschenau Neuauflage, Einnahmen für Nachwuchsförderung der Musikkapelle Eschenau.Samstag in der Eschenauer Pfarrkirche.

Mitwirkende beim Eschenauer Krippenspiel waren Martin Zeh, Reinhard Gunacker, Carina Schabschneider, Regina Berger, Julian Heinisch, Daniela Gruber (vorne, v. l.), Pater Ambros Weber, Ralph Hochreiter, Philip Janker, Franz Putz, Erich Schleifer, Thomas Buder, Andreas Schmidt, Josef Renz, Klara Kraushofer, Karl Teicher, Annalena Schleifer (Mitte, v. l.), Matthias Gruber, Patrick Kaiser, Karl Lackinger, Waltraud Glänzel, Maridi Pfeffer, Martha Pnjak (hinten, v. l.).  |  NOEN, Foto: Wohlmann

Es war ein „Re-Make“ und eine Premiere zugleich, die Vorführung des Krippenspiels am Samstag in der Eschenauer Pfarrkirche. Vor 20 Jahren hat Musikschuldirektor Karl Lackinger das von ihm initiierte Lilienfelder Krippenspiel zum ersten Mal im Rahmen des Lilienfelder Advents aufgeführt. „Wir hatten damals nie unter 1.000 Gästen“, erinnert sich Lackinger. Aufgrund verschiedener Umstände, bedauert er, fand das Krippenspiel im Stift Lilienfeld jedoch keine Fortführung.

„Einmal wollte ich es aber noch, bevor ich mich in meine ,musikalische Pension‘ begebe, aufführen“, berichtet er. So wurde das Lilienfelder zum Eschenauer Krippenspiel, textlich angepasst an die örtlichen Begebenheiten unter dem Motto „Auf dem Weg zum Licht“. „Wir wollten mit dieser Darbietung Besucher wie Mitwirkende zu einer inneren Einkehr einladen. Die Besinnung stand im Mittelpunkt, nicht die Show“, sagt Lackinger.

Überdies hatte das Krippenspiel einen guten Zweck: Der Reinerlös kommt der Nachwuchsförderung der Musikkapelle Eschenau, der Lackinger als Kapellmeister vorsteht, zugute. Neben Darstellern aus Eschenau, darunter auch Landjugendmitglieder, wirkten noch das Volksmusikensemble der Musikschule Lilienfeld und Annaberg und die Musikkapelle Eschenau mit. Die Orgel spielte Bernhard Hanak, Sprecher war Pater Ambros Weber. Die Texte stammen von Karl Lackinger, für die Technik sorgten Martin Scheer und Gerhard Suchy.