Erstellt am 01. März 2016, 12:04

von Markus Zauner

FF-Chef Weiss: "Bin Bindeglied". In die zweite Amtsperiode als FF-Bezirkskommandant geht Anton Weiss. Im NÖN-Gespräch verrät er seine Pläne.

Im Beisein des Landesfeuerwehrkommandanten Dietmar Fahrafellner (1. Reihe, links) wurden die einzelnen Funktionen auf Bezirks- und Abschnittsebene gewählt. Im Bild: Richard Fuchs, Anton Weiss, Ernst Hofstetter (1. Reihe, ab 2. von links), Franz Bader, Herbert Kimeswenger, Walter Weninger, Richard Hinteregger (2. Reihe, von links), Franz Mayerhofer, Johannes Karner, August Hollerer, Johann Weiß, Norbert Grabner, Günter Buchner, Rainer Ressel, Jurist Peter Eigenthaler und Christian Teis (3. Reihe, von links).  |  NOEN, AFKDO Lilienfeld, Manfred Kozmich

NÖN: Sie sind nach der Wiederwahl vom Sonntag seit März 2011 Lilienfelder Bezirksfeuerwehrkommandant. Was macht den Anreiz dieser Funktion aus?
Weiss: Ich bin als Feuerwehrmann aufgewachsen, da auch mein Vater Feuerwehrkommandant war und bin jetzt sehr stolz, unsere Feuerwehren des Bezirkes Lilienfeld im NÖ Landesfeuerwehrverband als Bezirksfeuerwehrkommandant vertreten zu dürfen. Wir haben im Bezirk sehr gut ausgebildete Funktionäre in den Feuerwehren, was meine Tätigkeiten als Bezirkskommandant wesentlich erleichtert.

Was waren bisher die Höhepunkte Ihrer Amtszeit?
Höhepunkte in der Feuerwehr gibt es keine, ich bin aber sehr stolz, dass wir alle an uns gestellten Herausforderungen, egal ob Verkehrsunfälle, Brände oder Katastrophen aller Art, sehr gut erledigen konnten — auch dass keine Feuerwehrmitglieder bei Einsätzen oder Übungen schwerer verletzt wurden.

Die Tiefschläge?
Leider die Auflösung der FF Annaberg.

„Wir hatten bei unseren Einsätzen noch nie Personalprobleme, auf das bin ich auch stolz.“
FF-Bezirkschef Anton Weiss

Was ist die größte Herausforderung als FF-Bezirkskommandant?
Ich sehe mich als Bindeglied zwischen den Feuerwehren und dem Niederösterreichischen Landesfeuerwehrverband. Man muss diese Tätigkeit mit ganzem Herzen ausüben und immer für die Feuerwehrmitglieder aus dem Bezirk da sein.

Ihre Ziele für diese Amtsperiode?
Wenn unsere Feuerwehren weiterhin so gute Arbeit leisten wie die letzten fünf Jahre, dann bin ich sehr zufrieden.

Was sind die größten Probleme der Feuerwehr im Bezirk?
Die Einsatzbereitschaft am Tage aufrechtzuerhalten, da ja viele Feuerwehrmitglieder auswärts arbeiten. Aber wir hatten bei unseren Einsätzen noch nie Personalprobleme, auf das bin ich auch stolz.