Erstellt am 27. Oktober 2015, 08:18

"Fordern einen fairen Preis". Landwirte machten vor Supermarkt auf die Qualität heimischer Produkte aufmerksam und kritisieren Entlohnung für Milch.

Infofolder über gesunde Lebensmittel mit allerlei Rezeptvorschlägen verteilten die Landwirte Petra Schmölz, die St. Veiter Landjugendleiterin Laura Lechner, Bezirksbauernkammerobmann Reinhold Mader und Maria Lechner (v. l.), im Bild mit Billa-Regionalmanager Gerhard Unterhuber (4. v. l.) und Bezirksbäuerin Veronika Heinz (r).  |  NOEN, Wohlmann

"Österreich isst frei". So lautete das Motto der landesweiten Aktion des NÖ Bauernbundes letzten Freitag. „Unter diesem Motto wiesen wir darauf hin, dass nur durch bewusstes Einkaufen österreichischer Produkte die Unabhängigkeit von Lebensmittelimporten gesichert werden kann“, sagt Bezirksbauernkammerobmann Reinhold Mader.

"AMA-Gütesiegel garantiert rein österreichische Qualität"

Gemeinsam mit Bezirksbäuerin Veronika Heinz und Vertretern der örtlichen Landwirtschaft informierte er vor dem Billa-Markt in St. Veit, was ein richtiges, einwandfreies österreichisches Produkt, insbesondere im Bereich der vielfältigen Milchprodukte, auszeichnet. „Nur ausschließlich das AMA-Gütesiegel garantiert rein österreichische Qualität“, sagt Heinz und warnt: „Auch in manch österreichischen Milchprodukten wird ausländische Milch beigemischt!“

„Wir Landwirte fordern mit dieser Aktion aber auch einen fairen Milchpreis, denn dieser ist mit 30 Cent pro Liter derzeit im Keller. Unser Wunsch wären rund 42 Cent“, so Mader.