Erstellt am 23. März 2016, 14:04

von Markus Zauner

FP schaltet Minister ein. Hafenecker wendet sich an Klug, um schnellstmögliche Errichtung einer Lichtsignalanlage zu erreichen.

Die fehlende Lichtsignalanlage an der aktuell »nur« durch ein Andreaskreuz, eine Stopp-Tafel und die Zusatzinfo »Auf Pfeifsignal achten« gesicherten Bahnübersetzung am Habernreitweg ruft nun FPÖ-Chef Christian Hafenecker (kleines Bild) auf den Plan.  |  NOEN

Zur Kritik von NÖN-Lesern, die nach dem tödlichen Unfall von Katharina Wiesbauer am 21. Mai 2015 die fehlende Entschärfung der Bahnübersetzung am Habernreitweg in Marktl beanstandet haben, gesellen sich nun scharfe Töne von FPÖ-Bezirksparteiobmann Christian Hafenecker.

„Dass seit mittlerweile fast einem Jahr an dieser Eisenbahnkreuzung keine Sicherheitsmaßnahmen getroffen wurden, weil man seitens der zuständigen Stellen über ausstehende oder nicht ausstehende Bescheide debattiert, ist skandalös und angesichts des großen Gefahrenpotenzials grob fahrlässig“, wettert Hafenecker angesichts der unterschiedlichen Angaben von ÖBB und zuständiger Abteilung des Amtes der NÖ Landesregierung. Der freiheitliche Nationalratsabgeordnete kündigt eine Anfrage an SPÖ-Verkehrsminister Gerald Klug an, um „Druck für die schnellstmögliche Errichtung einer Lichtsignalanlage zu machen“.

Hafenecker: „Bei der Schaffung von Sicherheit an diesem Bahnübergang darf es keine weitere Verzögerung mehr geben.“