Erstellt am 11. März 2016, 16:34

von Astrid Krizanic-Fallmann

Gast lobte Emmaus. Gemeinsamkeiten zwischen dem Projekt in Freiland und ihren Obdachlosen-Einrichtungen in Wien gibt es für Cecily Corti.

Den Besuch von Cecily Corti hatten Erich und Gudrun Lux eingefädelt. Darüber freuten sich Emmaus-Geschäftsführer Siegfried Tischhart und Obmann Gerald Danner (v. l.).  |  NOEN, Krizanic-Fallmann

Beeindruckt von der Emmausgemeinschaft Lilienfeld war Cecily Corti bei ihrem Besuch in der Tavern am vergangenen Freitag. „Es gibt einige Gemeinsamkeiten zwischen uns“, sagte die Begründerin einer Notschlafstelle für Obdachlose in Wien. Wie die Schaffung der mittlerweile drei „VinziRast“-Einrichtungen zustande gekommen ist, erklärte sie im Gespräch mit Erich Lux. Der Hainfelder Firmenchef unterstützt sowohl das heimische Wohn- und Arbeitsprojekt in Freiland wie auch die Wiener Häuser. Seine Schwester Angelika gehört ebenfalls zu den ehrenamtlichen Helfern von Corti.

Diese appellierte an die Besucher, darunter Bürgermeister Christian Leeb und „Tu-was“-Projektmanagerin Johanna Eder, nicht nur obdachlosen Menschen ohne Vorurteile zu begegnen, Empathie zu zeigen und einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. „Ich betrachte mich eher als Gestalterin, die Hindernisse als Herausforderung sieht“, meinte Corti.