Lilienfeld

Erstellt am 28. Juni 2016, 05:23

von Markus Zauner

Der Zubau-Start verzögert sich. Arbeiten für Rathaus-Projekt wurden nach Prüfung nicht vergeben: Baubeginn verschiebt sich um drei Monate.

So sieht die aktuelle Version des Rathaus-Zubaus aus. „Ein Grauton wie in dieser Ansicht ist eher anzunehmen. Konkret muss die Farbgestaltung aber noch gemeindeintern und mit dem Denkmalamt abgestimmt werden“, erklärt  |  NOEN, Bürgermeister Herbert Schrittwieser. Ansicht: Martin Bachner

Da wollte wohl so mancher die abendliche TV-Vorberichterstattung zur Fußball-EM auch schon live mitverfolgen: In nur 45 Minuten spulten die Mandatare im Gemeinderat alle neun Tagesordnungspunkte ab.

Überraschend für Beobachter: Arbeiten für den Zu- und Umbau des Rathauses mit einem Gesamtvolumen von über einer Million Euro wurden nicht vergeben. Konkrete Gründe darf Bürgermeister Herbert Schrittwieser wegen der noch laufenden Stillhaltepflicht nicht nennen. Nur so viel: „Aufgrund des Prüfberichtes des beauftragten Planungsbüros wurden die entsprechenden Tagesordnungspunkte für die Auftragsvergaben zurückgestellt“, so Schrittwieser. Fest steht jedenfalls: Der noch im Juli geplante Baubeginn für das Projekt Zu- und Umbau des Rathauses wird sich nun rund drei Monate nach hinten verschieben, bestätigt der Ortschef. Eine Neuausschreibung der Arbeiten ist wahrscheinlich.

Investitionen für Wasser und Kanal

Vergeben wurde im Gemeinderat trotz der zurückgestellten Rathaus-Arbeiten dennoch ein Batzen Geld — und zwar in erster Linie für die Detailplanung und Bauaufsicht zur Sanierung des Kanalnetzes und der Wasserversorgung. Kostenpunkt: 64.970 Euro. Ebenfalls grünes Licht gaben die Mandatare für vier Leuchtmastfundamente um 14.979 Euro beim Spielfeld des SC Prefa Lilienfeld. Erfreulich: 10.000 Euro an Förderung für die insgesamt 55.000 Euro teure und gemeinsam von Gemeinde und Sportclub finanzierte Flutlichtanlage hat nun auch Paradeunternehmer Cornelius Grupp gewährt. Zusätzlich genehmigt wurde vom Gemeinderat eine Teiltransferzahlung über 30.000 Euro an die Lilienfelder Bergbahnen GmbH für den Anteil an der (NÖN-Lesern bekannten) Abwassergenossenschaft Muckenkogel/Kolmstraße.