Erstellt am 22. Dezember 2015, 17:08

von Markus Zauner

Generalplanung für Rathaus vergeben. Budget 2016 wurde abgesegnet. Zu- und Umbau des Gemeindeamtes ist der größte Brocken im außerordentlichen Haushalt. LILIENFELD / 

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Weihnachtlich ruhig verlief am Mittwoch die letzte Gemeinderatssitzung des heurigen Jahres, alle Tagesordnungspunkte wurden einstimmig beschlossen. 

Neun außerordentliche Projekte  stehen im abgesegneten Budget für 2016 am Programm. Das kostenintensivste Vorhaben dabei betrifft den NÖN-Lesern bekannten Zu- und Umbau des Rathauses, der auch Sanierungsmaßnahmen wie Mauertrockenlegungen vorsieht. 1,33 Millionen Euro hält die Stadt im nächsten Jahr für das Großprojekt bereit.

Vergeben wurde im Gemeinderat um rund 220.000 Euro auch gleich die Generalplanung für den Zu- und Umbau des Rathauses — und zwar an die Architekten Wallner & Partner Ziviltechniker GesmbH, in der Martin Bachner, der Sieger des Architektenwettbewerbs zum Amtshausumbau, tätig ist. „Wir hoffen, dass im Februar 2016 dann die Ausschreibung erfolgen und im Mai, Juni mit den ersten Arbeiten begonnen werden kann“, gibt Vizebürgermeister Wolfgang Labenbacher die Marschroute bekannt.
Beschlossen wurden auch zahlreiche Subventionen, die höchste Förderung (3.000 Euro) ging an das Bezirksheimatmuseum Lilienfeld.
 

Budget 2016:

Ordentlicher Haushalt: Einnahmen und Ausgaben von je 5,7 Millionen Euro.

Außerordentlicher Haushalt: Ausgaben und Einnahmen von je 1,931 Millionen Euro.

Außerordentliche Projekte:

  • Straßenbau: 80.000 Euro
  • Kanalbau: 305.000 Euro
  • Wasser: 66.000 Euro
  • Sportplatz (Laufbahnsanierung und Flutlichterrichtung): 40.000 Euro
  • Straßenbeleuchtung: 55.000 Euro
  • Amtshaus: 1,33 Millionen Euro
  • Hochwasserschutz: 20.000 Euro
  • Güterwegerhaltung: 15.000 Euro
  • Friedhof (Urnenhain): 20.000 Euro


Vergebene Subventionen:

  • Bezirksheimatmuseum: 3.000 Euro
  • Kriegsopfer- und Behindertenverband Lilienfeld: 200 Euro
  • Kultur- und Konzertprogramm beim Salettl: 2.000 Euro
  • Benjamin Zeilinger für den „Food Truck“: 1.000 Euro
  • Frauenzentrum St. Pölten: 300 Euro
  • Ankauf von Lehrmaterial an der Niederhofschule: 300 Euro
  • Kinderskikurs der Volksschule, 18. bis 22. Jänner: 400 Euro